Welche Rebsorten und Stilistiken sind bei Reserven aus dem Burgenland typisch
Reserven aus dem Burgenland basieren häufig auf Blaufränkisch und Zweigelt, teilweise ergänzt durch St. Laurent oder internationale Sorten. Blaufränkisch liefert lebendige Säure, rote und dunkle Frucht sowie Struktur, Zweigelt bringt Saftigkeit und Schmelz. Stilistisch sind längere Maischestandzeiten, Ausbau im Barrique oder großen Holzfässern und eine gezielte Selektion für Reserveabfüllungen üblich. Das Resultat sind dichte, reifepotentielle Rotweine mit gutem Reifepotenzial über 10–20 Jahre, abhängig vom Jahrgang und der Lagerung.