Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2016 und 2019 in der Pfalz und was bedeutet das für Trinkreife und Lagerung?
In der Pfalz gilt 2016 als vergleichsweise ausgewogenes Jahr mit guter Säurestruktur und Reifepotenzial; solche Jahrgänge begünstigen langsame, harmonische Alterung. 2019 war tendenziell wärmer und ergab reifere, extraktreichere Weine, die früh zugänglich sein können, aber je nach Stil ebenfalls Lagerpotenzial besitzen. Allgemein entscheidet Maische- und Ausbauart beim Weingut Rebholz (Holz versus Edelstahl, restsüß versus trocken) über genaue Haltbarkeit und idealen Trinkzeitraum.