Welche Etikettenangaben und Qualitätsmerkmale sind bei süßen Weißweinen wichtig?
Auf dem Etikett sind die wichtigsten Hinweise Alkoholgehalt (z. B. rund 12 % vol.), Jahrgang, Produzent, Herkunftsangabe und Angaben zum Restzuckergehalt oder zur Prädikatsstufe zu prüfen. Bei älteren Flaschen ist der Füllstand (Ullage) ein zentraler Indikator: HF (High Fill) und IN (Into Neck) stehen für sehr gute Füllstände, während MS/LS (Mid/Low Shoulder) auf erhöhtes Alterungs‑ oder Oxidationsrisiko hinweisen. Nützliche Zusatzbegriffe sind Original‑Holzkiste (OHK) oder Original Wooden Case (OWC) für unversehrte Handelsverpackungen — solche Komplettierungen erhöhen Provenienz und Sammlerwert. Bei internationalen Bezeichnungen findet man zusätzlich DOC/DOCG, AOC/AOP oder andere Kontrollkennzeichen; bei deutschen Weinen der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) als Qualitätsmerkmal.