Wie entwickelt sich ein Wein des Jahrgangs 1968 typischerweise mit zunehmendem Alter?
Ein Wein aus dem Jahrgang 1968 zeigt je nach Herkunft und Produzent sehr unterschiedliche Alterungsprofile. Spitzen-Bordeaux wie Château Margaux oder Château Latour behalten oft noch Sekundärfrüchte, Leder- und Tabaknoten, während große Burgunder von Häusern wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) stärker zu tertiären Aromen wie Waldboden, Trüffel und getrockneten Kräutern übergehen können. Süßweine von Château d'Yquem entwickeln Honig- und Safrannoten. Bei deutschen Spitzenweingütern wie Weingut Keller können trocken ausgebauten Weißweine dagegen bereits deutlich gereiftere Aromen zeigen. Entscheidend sind Ausbau, Lagerbedingungen und Flaschenlage: Gute Flaschen gewinnen an Komplexität, verlieren aber an primärer Fruchtintensität.
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