Wie beurteilt man, ob ein Preis um 250 Euro für einen Wein aus 1968 marktgerecht sein kann?
Ein Preis um 250 Euro kann je nach Producer, Region und Zustand marktgerecht oder zu niedrig sein. Faktoren, die den Wert bestimmen: Ruf des Weinguts, Bestockung der Lage, Füllstand, Etiketten- und Kapselzustand, vollständige Provenienz und ob eine Original-Holzkiste (OHK) oder Original Case (OC/OWC) vorhanden ist. Ein 1968er von einem renommierten Premier Cru oder von Domaine de la Romanée-Conti würde deutlich höher bewertet; ein weniger bekannter Produzent in gutem Zustand kann hingegen im Bereich von einigen hundert Euro liegen. Vergleichswerte aus Auktionsarchiven bieten hier die beste Orientierung.