Welche Etikettangaben sind für die sachkundige Beurteilung einer Flasche wichtig und wie werden Abkürzungen wie OHK, OC, OWC, VDP oder DRC aufgelöst?
Wichtige Etikettinformationen: Produzent/Weingut, Jahrgang, Herkunftsbezeichnung (Region/Lage), Qualitätsstufe (z. B. QbA, Kabinett), Alkoholgehalt, Flaschenvolumen und eventuell Ausbaumethoden. Gängige Abkürzungen: OHK = Original-Holzkiste, OC = Original Case, OWC = Original Wooden Case; VDP = Verband Deutscher Prädikatsweingüter (mit VDP‑Klassifikation wie Grosse Lage/Erste Lage); DRC = Domaine de la Romanée‑Conti (legendäres Burgunderhaus). QbA steht für Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete. Für ältere Flaschen ist zudem der Füllstand (Ullage) entscheidend: HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) geben Hinweise auf Lagerverlauf und potentielle Oxidation.