Wie oft sollte man die Hefe rühren und welche Risiken birgt übertriebene Bâtonnage?
Die Rührfrequenz hängt von Zielsetzung, Traubenmaterial und Rebsorte ab: typische Intervalle reichen von wöchentlichen bis monatlichen Rührungen; manche Kellerarbeiten sehen intensive Phasen über wenige Wochen vor, andere setzen vereinzelte leichte Rührungen über mehrere Monate ein. Risiken bei zu häufiger oder unsachgemäßer Bâtonnage sind Verlust von Frische, übermäßige Trübung, unerwünschte Schwefelverbindungen oder ein zu voluminöses Mundgefühl. Die Kombination mit malolaktischer Gärung muss geplant werden, da beide Prozesse Säure, Textur und Aromatik stark beeinflussen.
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