Wie entwickelt sich der Sekundärmarkt für Eiswein aus den 1990er Jahren und worauf sollten Investoren achten?
Der Sekundärmarkt für gereifte Eisweine ist spezialisiert und von begrenzter Liquidität. Preisbildung hängt stark ab von Produzentenreputation, Jahrgangscharakter, Flaschenzustand, Füllstand und dokumentierter Provenienz. Namen wie Weingut Keller erzielen tendenziell höhere Aufmerksamkeit. Investoren sollten auf originale Flaschenpapiere, Lagernachweise, eventuelle Gutachten und Kritikerbewertungen (zum Beispiel RP Robert Parker, WA Wine Advocate, JS James Suckling, VN Vinous) achten. Auch Angebotsknappheit und kulinarische Nachfrage beeinflussen die Bewertung. Diversifikation und konservative Erwartungen sind ratsam, da Dessertweine seltener gehandelt werden als große Rotweine.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
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