Welche typischen Herkunftsregionen prägen Chardonnay, Pinot (Pinot Noir) und Riesling?
Chardonnay, Pinot Noir und Riesling reagieren sehr stark auf Terroir. Spitzen-Chardonnay stammt klassisch aus Burgund (z. B. Meursault, Puligny-Montrachet; renommierte Erzeuger: Domaine Leflaive, Domaine Jean-Marc Roulot) sowie aus Kalifornien (Napa, Sonoma) und Australien (Yarra Valley). Pinot Noir gilt als die Burgunderrebe par excellence – Côte d'Or-Lagen (z. B. Vosne-Romanée, Gevrey-Chambertin; Beispielhersteller: Domaine de la Romanée-Conti (DRC)) und Neuseelands Central Otago oder Oregons Willamette Valley liefern charakterstarke Varianten. Riesling dominiert die deutschen Anbaugebiete Mosel, Rheingau, Nahe und Pfalz (Topbetriebe: Weingut Keller, Egon Müller), ergänzt durch Wachau in Österreich und Elsass in Frankreich. Beim Einkauf ist die Herkunftsangabe (Lage, Klima) oft der stärkste Indikator für Stil und Reifepotenzial.