70 €
gelagert im Weinlagerschrank
Barolo renommierter Produzenten kann Teil einer diversifizierten Weininvestment‑Strategie sein, da Nachfrage nach qualitativen Langzeitreifern stabil bleibt. Risiken lassen sich reduzieren durch: Fokus auf anerkannte Produzenten (z. B. historisch gewachsene Häuser in Barolo), Kauf mit dokumentierter Lagerhistorie, Lagerung in professionellen Weinkellern, Versicherung gegen Verlust/Schaden und das Beobachten von Marktkanälen und Verkostungsberichten von Kritikern wie Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous. Liquidity und Preisschwankungen variieren stark; eine genaue Marktanalyse ist unerlässlich.
Barolo aus dem Hause Burlotto basiert auf der Rebsorte Nebbiolo und zeigt typischerweise hohe Tanninstruktur, feinporige Säure und Aromen von getrockneten Kräutern, Rosen, Teer und roten Früchten. Burlotto-Weine sind für eine klare Terroir-Ausprägung bekannt: feine Textur, präzise Säureführung und ein langlebiges Reifepotenzial. Barolo gehört zur Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG) in Piemonte und profitiert von einer langen Reifephase, die Strukturen abrundet und sekundäre Aromen entwickelt.
Für Investoren zählen Produzentenreputation, Jahrgangsqualität, niedrige Produktionsmenge, dokumentierte Provenienz, Lagerbedingungen und Flaschenzustand (Füllstand, Etikett, Kork). Zusätzlich spielen Bewertungen von Kritikern (z. B. Robert Parker, Vinous, James Suckling), mögliche Nachfrage auf Auktionsmärkten und Diversifikation im Portfolio eine Rolle. Eine fundierte Bewertung basiert auf Kombination dieser Faktoren, nicht nur auf dem Namen oder Jahrgang allein.
Barolo ist eine geschützte DOCG‑Appellation im Piemont, die ausschließlich aus Nebbiolo erzeugt wird. Gesetzlich vorgeschriebene Mindestlagerzeiten sind für Barolo 38 Monate ab Lesebeginn, davon mindestens 18 Monate in Holz; für Barolo Riserva gelten mindestens 62 Monate Gesamtreife. DOCG steht für Denominazione di Origine Controllata e Garantita und garantiert Herkunft, Rebsorte und Mindestqualitätsstandards.
Barolo braucht Zeit: in den ersten 5–10 Jahren dominieren Tannine und Gerbstoffe, ab 10 Jahren treten komplexe tertiäre Aromen wie Trüffel, Leder und getrocknete Kräuter hervor. Abhängig von Ertrag, Ausbau und Winzer kann ein hochwertiger Barolo 2018 gut 10–25 Jahre oder länger reifen; regelmäßige Kontrolle von Füllstand und Flaschenkondition ist dabei entscheidend, um Trinkfenster und optimale Genussreife zu bestimmen.
Ein gut gemachter Burlotto Barolo besitzt ein Reifepotenzial von häufig 10 bis 30 Jahren, abhängig von Weinbergslage, Jahrgang und Ausbau. Jüngere Jahrgänge sind früher anschmiegsam, wärmere Jahrgänge neigen zu schnellerer Trinkreife, behalten aber Struktur für mittelfristige Reife. Bei Flaschen, die lange gelagert wurden, empfiehlt sich ein langsames Temperieren und gegebenenfalls vorsichtiges Dekantieren 60–120 Minuten vor dem Genuss, um die Entwicklung offen zu legen. Sehr alte Exemplare sollten behutsam geöffnet und kurz vor dem Servieren geprüft werden.
Optimale Lagerbedingungen für Barolo sind konstant kühle Temperaturen (ideal 12–14 °C), relative Luftfeuchtigkeit um 60–75 %, völlige Dunkelheit, vibrationsfrei und liegende Flaschenlagerung, damit der Korken feucht bleibt. Ein hochwertiger Weinlagerschrank kann diese Parameter liefern; wichtig sind auch stabile Bedingungen ohne Temperaturschwankungen und Schutz vor starken Gerüchen.
Der Füllstand ist ein Indikator für Verschlussdichtigkeit und Alterungszustand: HF (High Fill) bedeutet perfekter Füllstand, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel für ältere Flaschen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Bei Barolo gilt: je besser der Füllstand, desto geringer das Risiko einer oxidativen Alterung und desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Flasche noch jugendliche Frische und Struktur besitzt.
Der Füllstand ist ein zentraler Indikator für Flaschenzustand: HF (High Fill) ist ideal, IN (Into Neck) sehr gut. TS (Top Shoulder) kann bei Weinen älter als 15–20 Jahre akzeptabel sein. VHS (Very High Shoulder) signalisiert erste Oxidationsanzeichen, MS (Mid Shoulder) und LS (Low Shoulder) erhöhen das Risiko für ausgeprägte Reifeschäden. Bei Barolo empfiehlt sich besonders bei langfristiger Lagerung regelmäßige Kontrolle der Ullage, da leichte Schwankungen natürlicherweise auftreten; entscheidend ist außerdem der Zustand des Korkens und des Etiketts als Hinweis auf mögliche Lagerprobleme.
Wichtige Begriffe: OHK bedeutet Original-Holzkiste, OC bzw. OWC steht für Original Case / Original Wooden Case und dokumentiert oft unveränderte Lieferverpackung. DOCG heißt Denominazione di Origine Controllata e Garantita und ist die höchste italienische Qualitätsstufe, unter der Barolo klassifiziert ist. Nebbiolo ist die autochthone Rebsorte des Barolo, bekannt für Tannin, Säure und lange Alterungsfähigkeit. Weitere nützliche Kürzel sind EP (En Primeur) für Fasskäufe und verschiedene Klassifikationen, die Herkunft und Qualität konkretisieren.
Beim Sekundärmarkt sind Provenienz und Lagerhistorie entscheidend: lückenlose Dokumente, durchgängige Temperaturlagerung, Originalverpackung (OHK/OWC) und intakte Etiketten erhöhen Vertrauenswürdigkeit. Prüfen Sie Füllstand, Korkzustand (evtl. Leimspuren, Ausblutungen), Flaschenetikett und Rückstandsbild. Seriöser Versand erfolgt gekühlt und versichert, idealerweise mit neutraler Verpackung, um Temperaturschocks zu vermeiden. Bei seltenen Flaschen empfiehlt sich die Nachfrage nach Gutachten oder Fotodokumentation vor dem Kauf.
Ein Barolo der Kellerei Burlotto basiert auf der Nebbiolo-Traube und zeigt typischerweise Aromen von roten Beeren, Rosen, getrockneten Kräutern, Lakritz und feinen Gewürznoten sowie eine ausgeprägte Säurestruktur und feste, feinkörnige Tannine. Burlotto-Weine sind für eine klare Terroir-Expression und Balance zwischen Frucht, Mineralität und Reifepotential bekannt; der Jahrgang 2018 präsentiert sich noch jugendlich, mit klar erkennbarer Gerüststruktur und Entwicklungspotenzial bei entsprechender Lagerung.
OHK (Original-Holzkiste) bzw. OWC (Original Wooden Case) sind starke Provenienznachweise auf dem Sekundärmarkt: Sie bestätigen meist lückenlose Lagerkette und reduzieren Transportrisiken. Das Vorhandensein der Original-Holzkiste steigert häufig die Marktattraktivität und kann den Preis positiv beeinflussen, weil Sammler und Investoren die vollständige, dokumentierte Historie höher bewerten.
Für Barolo gelten klassische Kellervorgaben: konstante Temperatur um 12–14 °C, relative Luftfeuchte rund 60–75 %, dunkle, vibrationsarme Umgebung und liegende Lagerung zur Befeuchtung des Korkens. Ein hochwertiger Weinlagerschrank eignet sich für mittelfristige bis langfristige Lagerung, solange Temperatur und Feuchte stabil sind und UV‑Licht ausgeschlossen bleibt. Für maximale Langlebigkeit sind historische Weinkeller mit natürlicher Feuchte und Temperaturprofile ideal, bei modernen Lösungen sind regelmäßige Kontrollen und back‑up Systeme empfehlenswert.
Der Jahrgang 2018 in den Langhe gilt überwiegend als warm bis ausgeglichen mit guter Reife der Nebbiolo-Trauben. Weine aus 2018 zeigen oft reife Frucht, konzentrierte Tannine und eine vergleichsweise frühere Trinkreife im Vergleich zu sehr kühlen Jahrgängen, behalten aber dennoch ein solides Alterungspotenzial. Für Produzenten wie Burlotto bedeutet das meist zugängliche Trinkreife ab einigen Jahren Flaschenreife, zugleich aber auch Entwicklung über ein Jahrzehnt und länger bei optimaler Lagerung.
Serviertemperatur für Barolo liegt bei 16–18 °C; junge, tanninreiche Abfüllungen profitieren von 1–2 Stunden Dekantieren, während sehr alte Flaschen vorsichtig geöffnet und nur kurz dekantiert oder per Sedimenttrennung serviert werden sollten. Ein großes Burgunderglas unterstützt die Entfaltung von Nebbiolo‑Aromen; vor dem Einschenken auf Sediment prüfen und bei älteren Flaschen in kleinen Schritten probieren, um das ideale Trinkfenster zu treffen.
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