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Weingut KELLER, unter Leitung von Winzer Klaus-Peter Keller, steht für präzise, terriorbetonte Rieslinge mit klarer Frucht, straffer Säure und filigraner Mineralität. Keller arbeitet traditionell und qualitätsorientiert, wodurch Einzellagen wie Morstein besonders klar zum Ausdruck kommen. Kritiker schätzen die Langlebigkeit und Feinheit der Weine, weshalb Keller zu den führenden Erzeugern in Rheinhessen zählt.
Der Jahrgang 2018 in Deutschland war insgesamt sehr warm und reif, was zu höherer Zuckerreife und oft etwas dichterer Frucht führte. Bei Spitzenlagen wie Morstein resultiert das häufig in kraftvolleren, konzentrierteren Rieslingen mit reifem Fruchtfundament; gleichzeitig bleibt bei geeigneter Säurestruktur das Alterungspotenzial erhalten. Vielerorts zeigen 2018er daher eine frühe Trinkfreude, bleiben aber bei Toplagen über Jahre hinweg lagerfähig.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Originalkisten sind bei hochwertigen Flaschen aus Sammlerkreisen wichtig, weil sie Herkunft und Vollständigkeit der Lieferung unterstützen, die Transportsicherheit verbessern und bei Auktions- oder Wiederverkaufswert oft positiv ins Gewicht fallen. Insbesondere bei älteren oder limitierten Abfüllungen ist das Vorhandensein der Originalkiste ein Qualitätssignal.
Ullage bzw. Füllstand beschreibt, wie weit der Wein in der Flasche gesunken ist – ein wichtiges Alterungszeichen. Gängige Kategorien sind HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder) und VHS (Very High Shoulder). Für eine Flasche aus 2018 sind HF oder IN ideal; TS ist bei Weinen über 15–20 Jahre altersgerecht, während MS/LS auf erhöhtes Oxidationsrisiko hinweist. Bei Gebrauchtkauf sollte der Füllstand zusammen mit dem Flaschenbild geprüft werden.
Für einen Spitzenriesling aus Morstein aus 2018 ist ein breites Trinkfenster typisch: in den ersten 5–10 Jahren zeigen viele Flaschen expressive Frucht und Frische, danach entwickeln sich komplexe tertiäre Noten, Mineralität und Tiefe. Bei sehr gutem Ausbau und optimaler Lagerung kann das Reifeprofil 15–30+ Jahre attraktiv bleiben. Die genaue Entwicklung hängt von Ausbau, Restzucker und Lagerbedingungen ab.
Beim Sekundärmarkt sind Herkunftsnachweis, Lagerhistorie, Füllstand (Ullage), Vorhandensein von Originalkiste (OHK/OC/OWC) und ein sauberer Flaschenzustand entscheidend. Dokumentierte Kühlung und konstante Lagerung steigern Vertrauen. Achten Sie zudem auf Provenienz, Rechnungen, Auktionslisten oder Händlergarantien sowie auf relevante Bewertungen von Kritikern. Nur mit lückenloser Dokumentation und fachgerechter Lagerung bleibt das Investment risikoärmer und langfristig werthaltig.
Jüngere, dichte Rieslinge profitieren von kurzer Belüftung (30–90 Minuten), während sehr alte Flaschen vorsichtig und nur bei Bedarf dekantiert werden sollten, um Sedimentverlust zu vermeiden. Die ideale Serviertemperatur für trockene Spitzenrieslinge liegt zwischen 10–12 °C; etwas wärmer geöffneten hilft, Aromen zu entfalten, ohne die Frische zu verlieren.
Spitzenrieslinge aus Morstein verfügen über ein erhebliches Alterungspotenzial; viele Jahrgänge gewinnen über 10–20 Jahre an Komplexität, manche sogar deutlich länger. Der optimale Trinkzeitpunkt hängt von Jahrgang, Ausbau und persönlichem Geschmack ab: früh genossen zeigen die Weine primäre Frucht und Frische, später entwickeln sie tertiary-Noten wie Honig, Petrol und würzige Mineralität.
Ein hochwertiger Riesling sollte kühl (10–12 °C), dunkel und bei konstanter Luftfeuchte gelagert werden, idealerweise in einem weinfreundlichen Lager mit minimalen Temperaturschwankungen. Flaschen stehend oder liegend lagern ist bei Korkverschlüssen üblich; wichtig ist eine vibrationsarme Umgebung. Für Spitzenweine empfiehlt sich eine langfristige Lagerung in einem professionellen Weinkeller oder klimatisierten Lagerraum, um das volle Reifepotenzial zu nutzen.
Der Füllstand gibt Auskunft über Lagerung und mögliche Oxidation. Wichtige Begriffe sind HF (High Fill) für perfekten Füllstand, IN (Into Neck) für sehr gut, TS (Top Shoulder) als akzeptabel bei älteren Flaschen und MS/LS (Mid/Low Shoulder) als riskant. Für einen Wein aus 2018 sind HF oder IN ideal; bei TS sollte man den Weinkörper und etwaige Oxidationsnoten prüfen.
Morstein ist eine der renommierten Einzellagen in Rheinhessen und liefert mineralisch strukturierte Rieslinge mit hoher Konzentration. Winzer wie Klaus‑Peter Keller arbeiten oft sehr streng in der Selektion, um die präzise Bodenprägung und die feine Säurestruktur der Parzellen herauszuarbeiten. Deshalb zählen Weine aus Morstein bei Sammlern und Liebhabern zu den regionalen Spitzenprodukten: intensive Aromatik, lange Reifefähigkeit und ein klares Lagerpotenzial zeichnen diese Einzellage aus.
Beim Sekundärmarkt zählen Provenienz, lückenlose Dokumentation, Zustand der Flasche (Füllstand, Etikett, Kapsel) sowie die Lagerbedingungen beim Vorbesitzer. Originalverpackungen wie OHK (Original-Holzkiste) oder OWC (Original Wooden Case) erhöhen häufig Wert und Vertrauen. Zudem sollten Bewertungen renommierter Kritiker und Auktionsergebnisse herangezogen werden, um Preis und Authentizität besser einzuschätzen.
Morstein bei Westhofen in Rheinhessen ist eine Einzellage, die für fein strukturierte, mineralische Rieslinge geschätzt wird. Toplagen wie Morstein liefern häufig hohe Traubenqualität mit klarer Säurestruktur und Dichte, die vielseitige Altersentwicklung ermöglicht. Die Kombination aus Lage, Exposition und Boden führt zu charaktervollen Rieslingen mit Präzision und Lagerpotenzial.
VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter und ist die Vereinigung qualitätsorientierter Erzeuger mit einem Klassifikationssystem für Weinberge. GG bedeutet Großes Gewächs und bezeichnet trocken ausgebaute Spitzenweine aus erstklassigen Lagen. Solche Klassifizierungen helfen beim Einordnen von Qualitätsstufen und sind für Käufer und Sammler ein Hinweis auf Herkunft, Ausrichtung und erwartetes Reifepotenzial.
Verkostungsnoten wirken sich deutlich auf Nachfrage und Preisentwicklung aus. Relevante Quellen für deutsche Spitzenrieslinge sind u. a. Vinous (Antonio Galloni), Robert Parker (The Wine Advocate), James Suckling und Jancis Robinson. Positive Bewertungen können die Marktliquidität erhöhen; gleichzeitig bleibt die Reputation des Winzers – etwa Klaus‑Peter Keller – ein starkes Qualitätsmerkmal. Beim Vergleich mehrerer Angebote lohnt sich der Abgleich mit verkosteten Jahrgangsnotizen und Expertenbewertungen.
Der Jahrgang 2018 brachte in vielen deutschen Anbaugebieten reifere, konzentrierte Trauben und dadurch kraftvolle, aromatische Rieslinge mit guter Dichte. In besten Lagen blieb die Säure meist präsent genug, um Frische und Langlebigkeit zu sichern. Für Einzellagenweine wie Morstein bedeutet das oft ein hohes Alterungspotenzial bei zugleich ausgeprägter Fruchtintensität.
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