420 €
1x0,75l aus Orginalkiste JS96/WS97/RP96+/JD96
Langfristige Lagerung bei konstant 12–14 °C, rund 60–75 % Luftfeuchte, lichtgeschützt und vibrationsfrei ist ideal. Für die Trinkreife sind gut kontrollierte Kellerbedingungen oder professionelle Lagerung empfehlenswert. Beim Servieren kann ein kraftvoller Bordeaux aus einem hochwertigen Jahrgang 1–2 Stunden Dekantierzeit benötigen; jüngere, konzentrierte Jahrgänge profitieren oft von mehr Luftkontakt, ältere Jahrgänge sollten behutsam dekantiert werden, um Sedimente zu schonen.
Der Füllstand ist ein zentraler Indikator für Flaschenintegrität: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als exzellent bis sehr gut; TS (Top Shoulder) ist für ältere Flaschen oft noch akzeptabel; VHS (Very High Shoulder) zeigt erste Oxidationszeichen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) erhöhen das Risiko eines degradierten Weins. Zusätzlich sind ein intakter, sauberer Korkenrand, keine Ausblühungen und ein unverändertes Etikett Zeichen für gute Pflege. Fotos des Korkrandes, genaue Ullage-Angaben und gegebenenfalls ein Gutachten bieten Sicherheit beim Kauf und Verkauf.
OHK steht für Original-Holzkiste (Original Wooden Case) und bezeichnet die werkseitige Verpackung eines Weins. Eine intakte Original-Holzkiste erhöht Herkunftssicherheit und kann bei älteren oder sammelwürdigen Weinen den Provenienz‑Nachweis und damit den Marktwert verbessern. Außerdem bietet eine Holzkiste zusätzlichen Schutz beim Transport und vor Temperaturschwankungen; für Investoren und Sammler ist der Erhalt der Originalverpackung daher oft ein Qualitätsmerkmal.
Original-Holzkiste (OHK) bzw. Original Wooden Case (OWC) bezeichnet die vom Château stammende Verpackung der Flaschen. Solche Originalverpackungen sind für Sammler und den Sekundärmarkt bedeutsam, weil sie Hinweise auf sorgsame Handhabung und durchgängige Provenienz geben können. Sie schützen die Flaschen während Lagerung und Transport und wirken sich positiv auf Präsentation sowie gegebenenfalls auf Auktionspreise aus — vorausgesetzt, Lager- und Füllstandbedingungen sind ebenfalls in Ordnung.
Château Mouton Rothschild gehört dank Premiers-Cru-Status und hoher Reputation zu den liquiden Bordeaux‑Werten mit Anlagerelvanz. Entscheidende Faktoren für Anlagezwecke sind die Jahrgangsqualität, Kritikerbewertungen, perfekte Provenienz, professionelle Lagerung und marktliche Nachfrage. Ein qualitativ starker 2017er kann Wertsteigerungspotenzial haben, doch sollte jede Anlageentscheidung auf geprüfter Herkunft, dokumentiertem Lagerstatus und einer realistischen Haltedauer basieren.
Diese Kürzel stehen für namhafte Weinkritiker: JS = James Suckling, WS = Wine Spectator, RP = Robert Parker / The Wine Advocate und JD = Jeb Dunnuck. Punktzahlen wie 96–97 signalisieren exzellente bis herausragende Qualität mit großer Komplexität und Lagerfähigkeit. Solche Bewertungen beeinflussen Marktaufmerksamkeit und Preisentwicklung, geben aber nur eine fachliche Einschätzung wieder; eigene sensorische Beurteilung und Provenienzprüfung sind ergänzend entscheidend.
Ein Premier Cru wie Château Mouton Rothschild aus einem guten Jahrgang kann problemlos 20–50 Jahre oder länger reifen, abhängig von der Flaschenpflege. Ideale Lagerbedingungen sind konstant 12–14 °C, 60–75 % relative Luftfeuchte, dunkle Umgebung und minimale Temperaturschwankungen. Original-Holzkisten (Original Wooden Case) oder professionelle Einlagerung in temperierten Weinkellern unterstützen die Stabilität von Kork und Etikett und sind wichtig für Langzeitlagerung und Werterhalt.
Der Jahrgang 2017 in Bordeaux war insgesamt frühreifend und von warmen, reifen Bedingungen geprägt – dies führte zu konzentrierten, sehr aromatischen Weinen mit moderater Säure. In Pauillac zeigt sich 2017 oft kraftvoll und zugänglich in jungen Jahren, gleichzeitig mit gutem Reifepotenzial bei Topweinen wie Château Mouton Rothschild. Kritikerbewertungen (z. B. James Suckling, Wine Spectator, Robert Parker/Wine Advocate, Jeb Dunnuck) hoben die Qualität vieler Spitzengewächse dieses Jahrgangs hervor, was die Aufmerksamkeit von Sammlern und Händlern verstärkte.
Wertentwicklung hängt von Faktoren wie Jahrgangsqualität, Kritikernoten, Château-Status, Provenienz, Lagerhistorie und Flaschenzustand ab. Dokumentation (Lieferkettennachweise, Lagerbelege), intakte Originalverpackung und attraktive Ullage tragen erheblich zur Veräußerbarkeit bei. Beim Verkauf sind Auktionshäuser, spezialisierte Händler oder Plattformen mögliche Kanäle; Gebühren, Versicherungs- und Lagerkosten sowie Marktzyklen müssen in die Kalkulation einfließen. Diversifikation und Beratung durch Fachleute reduzieren Risiko bei Wein als Anlageklasse.
Château Mouton Rothschild ist eines der fünf First Growths der Klassifikation von 1855 und zählt zu den renommiertesten Weingütern im Médoc. Der Wein stammt aus der Appellation Pauillac, die für kraftvolle, tanninreiche Cabernet-dominierte Weine mit ausgeprägter Struktur, Tiefgang und Lagerfähigkeit bekannt ist. Typische Merkmale sind schwarze Frucht, Zedernholz, Tabak- und Graphitnoten; die mineralische Rückgratgebung sowie eine präzise Säure unterstützen lange Reifepotenziale.
Der Jahrgang 2017 in Bordeaux brachte insgesamt konzentrierte, reife Weine mit kompakter Frucht und klarer Säurestruktur, oft mit einer etwas früheren Trinkbarkeit als sehr klassische Jahrgänge. Bei großen Weingütern wie Château Mouton Rothschild zeigt 2017 meist dichte Extrakte, reife Tannine und ein gutes Reifepotenzial, wobei Stil und Ausprägung je nach Parzelle und Assemblage variieren können. Für die Einschätzung einzelner Flaschen sind Ausbaumethoden und genaue Herkunftsangaben relevant.
Der Füllstand (Ullage) gibt Auskunft über Verdunstung und Reifeverlauf einer Flasche: optimale Kategorien sind HF (High Fill) und IN (Into Neck), bei älteren Flaschen sind TS (Top Shoulder) und VHS (Very High Shoulder) noch akzeptabel. MS (Mid Shoulder) und LS (Low Shoulder) signalisieren erhöhtes Oxidationsrisiko. Bei Weinen mit Reifepotential empfiehlt sich eine genaue Dokumentation des Füllstands vor Kauf oder Transport, da er die Genussfähigkeit und den Wert beeinflusst.
Bewertungen von James Suckling (JS), Wine Spectator (WS), Robert Parker / Wine Advocate (RP / WA) und Jeb Dunnuck (JD) sind marktprägend: hohe Punktzahlen (z. B. 95–97) signalisieren exzellente Qualität, starkes Lagerpotenzial und erhöhen die Sichtbarkeit bei Sammlern und Händlern. Solche Scores beeinflussen Preis und Nachfrage, ersetzen aber nicht die Prüfung von Provenienz, Füllstand und Lagerhistorie. Für Investitionen sollte man Ratings als eines von mehreren Entscheidungskriterien betrachten.
0,75 l ist die Standardflasche (750 ml), die am häufigsten im Handel verwendet wird. Für die Lagerung und Reifeentwicklung sind auch andere Formate relevant: Magnums (1,5 l) reifen oft langsamer und harmonischer als Standardflaschen, größere Formate wie Doppelmagnum oder Impérial bieten noch bessere Reifevorteile. Bei Sammlungen und Investitionen sollte das Format zur geplanten Trinkreife und zum Lagerraum passen.
Château Mouton Rothschild ist ein Premier Cru (First Growth) aus Pauillac im Médoc, Bordeaux. Das Gut ist berühmt für seine Cabernet-Sauvignon-dominierten Cuvées, herausragende Lagenlagen, lange Reife- und Ausbauphilosophie sowie die traditionsreiche Kunstetiketten‑Praxis. In sensorischer Hinsicht stehen Konzentration, Struktur und Lagerungsvermögen im Vordergrund, wodurch Weine von Mouton Rothschild jahrzehntelang reifen können.
Für gereifte Pauillac-Weine aus 0,75 l-Flaschen empfiehlt sich vorsichtiges Dekantieren nur wenn nötig; sehr alte Flaschen profitieren oft von langsamer Belüftung in der Flasche oder kurzem Umfüllen, um Sedimente zu schonen. Serviertemperatur 16–18 °C, große Burgundergläser oder Bordeaux-Gläser mit ausreichend Volumen für Aromenentfaltung, und ruhiges Einschenken sorgen für optimale Genussmomente. Aromenorientierte Speisen wie gebratene Rinderbrust, Lamm oder gereifte Käsesorten passen hervorragend.
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