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Jhg 2011
Provenienz und Echtheit lassen sich über mehrere Faktoren verifizieren: vollständige Etiketten, Rücketikett mit Jahrgang und Losnummer, Zustand der Kapsel, Korkbild und gegebenenfalls Begleitdokumente. Original-Holzkiste (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) erhöhen die Nachvollziehbarkeit der Herkunft und schützen beim Transport. Zusätzliche Schritte sind Abgleich mit Herstellerarchiven, Rechnungen oder Lagernachweisen und, bei wertvollen Flaschen, eine Expertise durch zertifizierte Fachleute. Besonders bei Großformaten wie Doppelmagnum ist die Dokumentation entscheidend für Sammler und Investoren.
Das Servieren großer Formate erfordert Planung: Doppelmagnum kann wegen des Volumens schwer zu handhaben sein – zwei Personen und ein stabiler Ausgießer sind hilfreich. Vor dem Dekantieren empfiehlt sich vorsichtiges Aufstellen, idealerweise 24 Stunden vorher aufrecht lagern, um Depot zu setzen. Beim Dekantieren langsam und gleichmäßig in eine ausreichend große Karaffe schenken; große Formate benötigen oft weniger Zeit an der Luft pro Liter als kleine Flaschen, da die Oberfläche relativ kleiner ist. Serviertemperatur richtet sich nach Stil: kräftige Rotweine 16–18 °C, gereifte Weißweine 10–12 °C. Feinjustierungen je nach Charakter des Weins sind sinnvoll.
Der Füllstand oder Ullage gibt Auskunft über Alterung und mögliche Oxidation. Gängige Begriffe sind: HF (High Fill) = sehr guter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter bis exzellenter Füllstand, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei älteren Weinen, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationsanzeichen möglich, MS (Mid Shoulder) / LS (Low Shoulder) = erhöhtes Risiko für geschädigten Wein. Für einen 2011er, der heute um die 14 Jahre alt ist, sollten HF oder IN angestrebt werden; TS kann noch akzeptabel sein, VHS oder niedrigere Niveaus sind kritisch. Bei Großformaten wie Doppelmagnum gelten ähnliche Maßstäbe, wobei größere Flaschen oft bessere Füllstände aufweisen, wenn die Provenienz und Lagerung stimmen.
Zur Verifikation von Weingut Kerschbaum und dem Namen Impressario empfiehlt sich eine Kombination aus Primärquellen und Fachportalen: die offizielle Website des Weinguts, rückversicherbare Etikettenfotos, Kataloge von regionalen Weinbauverbänden, Bewertungen in Fachmedien (z. B. Vinous, Wine Advocate, James Suckling) sowie Artikel in Weinführern. Zusätzlich geben Barcodes, Jahrgangsangaben und Chargenkennzeichnungen Hinweise auf Authentizität und Abfüllung.
Der Marktwert hängt von Produzent (z. B. namhafte Weingüter wie Weingut Kerschbaum oder renommierte Château), Jahrgangsqualität, Flaschenformat, Erhaltungszustand (inkl. Ullage), Originalverpackung (OHK/OC/OWC) und nachweisbarer Provenienz ab. Große Formate erzielen oft eine Prämie pro Liter gegenüber Standardflaschen, weil sie als sammlerisch wertvoller gelten und länger reifen. Kritikerbewertungen (Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und historische Preistrends beeinflussen die Nachfrage. Für Anlageüberlegungen sind Lagernachweise, Versicherungen und Fachgutachten ratsam.
Große Formate können aus Investitionssicht attraktiv sein: sie sind seltener, bieten eine andere Reifungsdynamik und sprechen Sammler an. Entscheidend sind Reputation des Weinguts, Provenienz, Zustand der Flasche und Marktliquidität. Für eine fundierte Anlageentscheidung sollten Vergleichspreise ähnlicher Flaschen, Auktionsresultate, Lagerhistorie und unabhängige Gutachten berücksichtigt werden. Professionelle Einlagerung und Versicherung erhöhen den Werterhalt.
Jhg steht für Jahrgang und bezeichnet das Erntejahr der Trauben. Die Trinkreife eines Jahrgangs 2011 hängt stark vom Produzenten und der Rebsorte ab: robuste, gut strukturierte Weine von etablierten Häusern wie Weingut Kerschbaum oder klassischen Château‑Erzeugern können noch gute Reifeperspektiven haben, während leichtere Jahrgangsweine früher ihren Höhepunkt erreichen. Entscheidend sind Lagerbedingungen, Flaschenformat und Bewertungen durch Kritiker wie Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous; sie liefern ergänzende Hinweise zur idealen Trinkphase.
Jhg steht für Jahrgang. Ein Wein mit Jahrgang 2011 hat seit der Ernte über ein Jahrzehnt Reifezeit hinter sich. Die tatsächliche Trinkreife hängt von Rebsorte, Ausbau und Lagerbedingungen ab: gut strukturierte Weine profitieren oft von dieser Reife und zeigen sekundäre Aromen wie Leder, Tabak oder getrocknete Früchte. Bei großen Formaten ist die Altersentwicklung im Allgemeinen behutsamer als in Standardflaschen.
Konstante Temperatur (ca. 10–14 °C), hohe Luftfeuchtigkeit (60–75 %), dunkel, vibrationsfrei und mit stabiler Lagerposition sind entscheidend. Große Formate reagieren empfindlich auf Temperaturschwankungen — thermische Stabilität ist deshalb noch wichtiger. Eine dokumentierte Provenienz und lückenlose Lagerhistorie erhöhen die Nachvollziehbarkeit für Sammler und Käufer.
Die Bezeichnung Doppelmagnum oder DM steht für eine Flasche mit 3,0 Litern Fassungsvermögen. Große Formate wie Doppelmagnum altern langsamer und oft gleichmäßiger als Standardflaschen (0,75 l), weil das Verhältnis von Weinvolumen zu Sauerstoffkontakt im Korken günstiger ist. Für Weingüter wie Weingut Kerschbaum oder ähnliche Produzenten bedeutet das: strukturierte, tanninreiche Weine können in Doppelmagnum länger harmonisch reifen, während sehr filigrane Weine empfindlicher reagieren. Bei Bewertungen und Lagerplanung sollte man die Flaschenform als Qualitätsmerkmal und als Faktor für Lagerdauer und Trinkreife berücksichtigen.
Füllstände bei älteren Flaschen werden klassifiziert, z. B. HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder). Für einen Wein aus 2011 sind HF oder IN ideal; TS kann akzeptabel sein. VHS bis MS/LS deutet auf verlängerte Lagerung oder Wärmebelastung hin und erhöht das Risiko von Oxidation. Achten Sie zudem auf ein klares, nicht braunes Etikett, intakten Kapselzustand und ob der Korken sichtbar geschrumpft ist.
3,0l entspricht einem Doppelmagnum (DM). Größere Formate reifen langsamer als 0,75‑l‑Flaschen, da das Verhältnis von Wein zu Luftvolumen im Korken und der thermischen Trägheit anders ist. Bei einem Doppelmagnum wie 3,0l bleibt die Frucht oft länger erhalten, Tannine und Aromen integrieren sich gleichmäßiger, und Oxidationsprozesse treten verzögert auf. Das macht große Formate besonders attraktiv für reifungsfähige Weine und für Sammler, die eine harmonischere Altersentwicklung suchen.
Großformate erfordern spezielle Verpackung: stabile Holzkisten (OHK/OC/OWC) oder zertifizierte Styroporboxen, Innenpolsterung und bruchsichere Umhüllung. Versanddienstleister müssen Erfahrung mit Weintransport haben; klimatisierte Transporte reduzieren Temperaturschocks. Versicherung sollte Transport- und Transitrisiken sowie eventuelle Bruch- und Diebstahlschäden abdecken. Bei internationale Sendungen sind zudem Zollbestimmungen und mögliche Alterungs- oder Lagerauflagen zu beachten. Dokumentation über Herkunft und Lagerzustand erleichtert Schadenmeldungen.
Große Formate erfordern langsames, vorsichtiges Vorgehen: die Kapsel sauber entfernen, langsames Herausholen des Korkens (eventuell mit zwei Händen stützen), vor dem Einschenken prüfen (Geruch, Klarheit). Dekantieren kann bei älteren 2011er sinnvoll sein, um Depot abzutrennen und Aromen zu öffnen. Bei einem Doppelmagnum ist der Wein oft weniger exponiert als in 0,75‑l, dennoch empfiehlt sich eine kürzere Dekantierzeit als bei jungen, kräftigen Weinen. Temperieren Sie die Flasche vor dem Servieren auf die empfohlene Trinktemperatur der jeweiligen Rebsorte.
Beim Kauf prüfen Sie Herkunftsbelege, Verpackungszustand und Füllstand; fordern Sie Detailfotos von Etikett, Rücketikett, Hals und Korken. Beim Transport nutzen Sie stabile, temperaturgeführte Verpackungen und spezialisierte Kuriere für Wein; eine Transportversicherung ist bei hochwertigen oder seltenen Flaschen ratsam. Für den Sekundärmarkt sind lückenlose Provenienz, sachgemäße Lagerung und ein schriftlicher Zustandbericht wichtige Werteigenschaften, die Preis und Verkaufbarkeit maßgeblich beeinflussen.
Allgemein richten sich Paarungen nach Stil und Rebsorte: gereifte, tanninbetonte Rotweine harmonieren mit intensiven Gerichten wie geschmortem Rind, Lamm oder reifem Käse; gereifte Weißweine oder vergleichsweise strukturierte Weißweine passen zu geräuchertem Fisch, reicher Geflügelzubereitung oder gereiftem Hartkäse. Bei Weingut‑Etiketten wie Impressario empfiehlt es sich, zuerst die Typizität (rot vs. weiß, Ausbauart) zu prüfen und dann die Speisewahl anzupassen. Temperatur und Dekantierzeit wirken sich stark auf Aromenprofil und damit auf die Pairing‑Erfahrung aus.
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