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Privatverkauf. ungeöffnete OHK. Versandkosten nach Aufwand.
Der Jahrgang 2013 in der Toskana wird allgemein als eher kühl und präzise beschrieben, mit frischer Säure und moderater Reife. Für einen Sangiovese-dominierten Wein wie Le Pergole Torte bedeutet das häufig eine Betonung von Struktur, Eleganz und Lagerfähigkeit statt üppiger Fruchtsüße. Solche Jahrgänge profitieren oft von etwas mehr Flaschenreife, damit Tannine und Aromen harmonisieren.
Punkte und Besprechungen renommierter Kritiker wie Vinous (Antonio Galloni), Robert Parker (The Wine Advocate) oder James Suckling haben deutlichen Einfluss auf Preis und Nachfrage am Sekundärmarkt. Höhere Bewertungen steigern Sichtbarkeit und Marktwert, sie sind jedoch nur ein Faktor neben Provenienz, Flaschenzustand, Füllstand und Angebotssituation. Bei vergleichbaren Jahrgängen und Zuständen entscheiden oft knappe Unterschiede in Bewertungen über Preisprämien.
Montevertine Le Pergole Torte gehört zu den langlebigen Sangiovese-Spitzenweinen; je nach Lagerbedingungen kann er 15 bis 30 Jahre oder länger reifen. Ein 2013er wird oft ab einem Reifezeitfenster von etwa 8–12 Jahren zugänglich, erreicht aber in vielen Fällen erst nach 12–20 Jahren volle Komplexität. Vor dem Genuss kann eine kontrollierte Karaffierung helfen, während sensibler Tannine sich öffnen.
Le Pergole Torte ist in erster Linie ein Sangiovese-getriebener Wein, der das Terroir der Toskana expressiv darstellt. Charakteristisch sind feine Tannine, energetische Säure und präzise Fruchtanklänge; der Stil bleibt eher elegant und langlebig statt überextrahiert. Vergleichbare Spitzenweine aus der Region (z. B. Isole e Olena oder Fontodi) zeigen ähnliche Balance zwischen Frucht, Säure und Mineralität.
Premium-Toskaner haben aufgrund begrenzter Mengen, beständiger Nachfrage und guter Trinkreife grundsätzlich Attraktivität für Sammler. Preise reagieren stark auf Kritikernoten (z. B. Vinous, Robert Parker, James Suckling), Jahrgangsqualität und Verfügbarkeit. Trotzdem ist der Markt volatil: Lagerkosten, Versicherungen und Transaktionsgebühren mindern Renditen. Für Anleger empfiehlt sich Diversifikation, längere Haltedauern und der Kauf nur bei nachgewiesener Lagerung und vollständiger Provenienz.
Le Pergole Torte ist das Spitzenprodukt des Weinguts Montevertine in der Toskana und gilt als eine der großen Einzellagen von Sangiovese in Italien. Der Wein basiert überwiegend auf Sangiovese, wirkt konzentriert und klar in der Frucht und zeigt typische florentinisch-toskanische Terroirnoten. Montevertine hat sich als Weingut durch konsequente Selektion und lange Reifeprozesse einen exzellenten Ruf für elegante, langlebige Sangiovese-Ausdrucksformen erarbeitet.
Montevertine ist ein angesehener toskanischer Erzeuger, der sich mit kleinem Ertrag, terroirbetontem Sangiovese und einem klaren Qualitätsfokus profiliert hat. Das Weingut produziert mit Le Pergole Torte einen seiner bekanntesten Spitzenweine, der oft neben anderen Top-Toskanern wie Isole e Olena, Fontodi oder Castello di Ama genannt wird. Montevertine steht für eleganten, längenorientierten Stil mit feiner Säurestruktur und Lagerfähigkeit, weshalb die Flaschen bei Sammlern und Kritikern regelmäßig Beachtung finden.
Bei einem rund ein Jahrzehnt alten Wein sind ideale Füllstände High Fill (HF) oder Into Neck (IN). Top Shoulder (TS) kann bei älteren Flaschen noch akzeptabel sein, während Mid Shoulder (MS) oder Low Shoulder (LS) bereits ein erhöhtes Risiko für Oxidation anzeigen. Auf Ergänzungen achten: gleichmäßiger Kork, saubere Etiketten und keine sichtbaren Weinränder am Korken. Fotos der Flaschenhälse und professionelle Gutachten helfen bei der Bewertung.
Die Original-Holzkiste erhöht den Wiederverkaufswert, weil sie Schutz, Authentizität und bessere Lagerfähigkeit signalisiert. Beim Versand sind stabile Verpackung, Versicherung und klimakontrollierte Transporte empfehlenswert, um Temperaturschwankungen und Stöße zu vermeiden. Für wertvolle Flaschen empfiehlt sich eine deklarierte Transportversicherung und gegebenenfalls Versand per spezialisierten Weindienstleister oder Kurier.
OHK steht für Original-Holzkiste und bezeichnet die ursprüngliche Holzkiste, in der Flaschen vom Weingut ausgeliefert werden. Für Sammler und Käufer ist eine Original-Holzkiste ein Qualitätsmerkmal, das Rückschlüsse auf lückenlose Provenienz und schonenden Transport erlaubt. OHK kann den Marktwert erhöhen, da die Kiste Schutz bietet und dokumentiert, dass die Flaschen meist original verpackt und seltener umgeflascht wurden.
Der Jahrgang 2013 in der Toskana war vergleichsweise kühl und verlangt längere Reifezeiten; das Ergebnis sind oft zurückhaltendere, säurebetonte Weine mit eleganter Struktur statt opulenter Frucht. Bei einem Wein wie Le Pergole Torte zeigt sich das in feiner Frucht, klarer Säure und gutem Lagerpotential: 2013er-Exemplare benötigen entweder noch etwas Geduld oder profitieren von vorsichtigem Dekantieren, liefern aber über Jahre sehr harmonische Entwicklung mit zunehmender Komplexität.
OHK steht für Original-Holzkiste. Eine Original-Holzkiste trägt zur Langzeitlagerung bei, schützt vor Licht und Temperaturschwankungen und gilt als positiver Indikator für vollständige Provenienz. Für Sammler erhöht eine intakte OHK häufig den Wiederverkaufswert, vereinfacht den Transport und wird bei Auktionen und im Sekundärmarkt oft als Qualitätsdetail bewertet.
Ullage ist ein Kernkriterium bei älteren Flaschen. Gängige Begriffe: HF (High Fill) = perfekte Füllhöhe, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) = akzeptabel für ältere Weine, VHS/MS/LS (Very High/ Mid/Low Shoulder) markieren zunehmende Oxidationsrisiken. Für einen 2013er gelten IN bis TS als normal bei fachgerechter Lagerung; VHS oder niedriger erhöht das Risiko für altersbedingte Qualitätsverluste und sollte vor Kauf oder Versteigerung genau dokumentiert werden.
Langfristige Lagerung bei konstanter Temperatur (12–14 °C), rund 60–75 % Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei ist optimal. Flaschen liegend lagern, falls ein Naturkorken verbaut ist. Zum Servieren bei 16–18 °C in burgundergroßen Gläsern reichen, leichtes Dekantieren (30–90 Minuten) kann bei jüngeren Exemplaren Offenheit bringen; ältere Flaschen lieber vorsichtig öffnen und nur kurz atmen lassen. Vor dem Kauf Lage- und Lagerbedingungen erfragen oder dokumentieren lassen.
Unbedingt auf lückenlose Provenienz, Lagernachweise und aussagekräftige Fotos von Hals, Kapsel, Etikett und Rücketikett achten. Original-Holzkisten, Händler- oder Auktionsbelege erhöhen die Glaubwürdigkeit. Prüfen Sie den Füllstand (Ullage), Korkzustand und eventuelle Reparaturen an Etikett oder Kapsel. Bei teureren Losen sind unabhängige Prüfberichte, Händler mit gutem Ruf oder renommierte Auktionshäuser wie Sotheby’s oder Christie’s empfehlenswert.
Langzeitlagerung bei konstanter Temperatur um 12–14 °C, moderate Luftfeuchte (60–75 %) und Dunkelheit schützt Qualität. Flaschen waagerecht lagern, Vibrationen vermeiden. Vor dem Servieren langsam auf Raumtemperatur bringen (ca. 16–18 °C für gereifte Toskana-Rotweine), je nach Reife 1–3 Stunden dekantieren, feines Burgunderglas oder großbauchiges Rotweinglas verwenden, um Aromen zu konzentrieren.
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