149 €
Abgabe im Karton ja 6 Stück,
Ein Wein-Investment hängt weniger vom Jahrgang allein als von Herkunft, Reputation, Lagerzustand, Seltenheit und Nachfrage ab. Wichtige Entscheidungsfaktoren sind einwandfreie Lagerung, Originalverpackung (OHK/OWC), vorhandene Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und geprüfte Provenienz. Für eine realistische Einschätzung helfen Auktionsprotokolle, Marktvergleiche und der Zustand der Flasche; Einzelflaschen älterer Jahrgänge sind oft sammlergetrieben und erfordern genaue Prüfung vor Ankauf oder Verkauf.
Reife, körperreiche Rotweine aus Stellenbosch harmonieren hervorragend mit kräftigen Gerichten: geschmortes oder gebratenes Lamm, Rinderbraten, Wild (Reh, Hirsch), Pilzragouts und gereifte Käsesorten wie alter Cheddar oder Manchego. Auch Gerichte mit umami-Elementen und konzentrierten Saucen (Rotweinreduktion, Thymin- und Kräuternoten) bringen die tertiären Aromen älterer Flaschen optimal zur Geltung. Serviertemperatur sollte 16–18 °C betragen, damit Alkohol und Aromen ausgewogen wirken.
Der Füllstand (Ullage) ist ein zentraler Qualitätsindikator bei älteren Flaschen. Günstig sind High Fill (HF) oder Into Neck (IN); bei Weinen älter als 15–20 Jahre ist Top Shoulder (TS) noch akzeptabel. Mid Shoulder (MS) oder Low Shoulder (LS) deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin und reduzieren die Trinkqualität. Bei einem 2003er sollten Käufer den Füllstand zusätzlich zum Korkzustand, Label- und Kapselzustand prüfen, um Rückschlüsse auf Lagerung und Reife zu ziehen.
Rust en Vrede ist ein renommiertes Weingut in der südafrikanischen Weinbauregion Stellenbosch, bekannt für konzentrierte, körperreiche Rotweine. Das Haus baut traditionell bordelaiser Rebsorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot sowie Syrah (Shiraz) an und setzt auf reife Frucht, strukturierte Tannine und gezielte Eichenfassreife. Die Weine sind häufig auf Langlebigkeit ausgelegt und werden international als Vertreter der kräftigeren, terroirbetonten Stilistik Stellenboschs wahrgenommen.
Rust en Vrede ist ein renommiertes Weingut in Stellenbosch, einer der bekanntesten Appellationen der Cape Winelands in Südafrika. Das Haus hat sich besonders auf körperreiche Rotweine im Bordeaux-Stil und ausdrucksstarke Syrah/Shiraz-Interpretationen spezialisiert. Typisch sind konzentrierte Frucht, gut integrierte Tannine und das Potenzial zu langer Flaschenreife, vorausgesetzt die Flaschen wurden angemessen gelagert.
Bei Rust en Vrede dominieren Cabernet Sauvignon-basierte Cuvées, häufig ergänzt durch Merlot und manchmal Petit Verdot, daneben sind kraftvolle Syrah/Shiraz-Weine Teil des Portfolios. Die Stilistik tendiert zu reifer dunkler Frucht, strukturgebenden Tanninen und einem Ausbau, der Eichen-Aromatik und Lagerfähigkeit fördert. Diese Merkmale machen die Weine sowohl zugänglich in jüngeren Jahren als auch lagerwürdig über Jahrzehnte.
Original-Holzkiste (OHK) bzw. Original Wooden Case (OWC) bezeichnet die vom Weingut verwendete Originalverpackung aus Holz. Für Sammler und Investoren erhöht eine intakte OHK oft die Attraktivität und Nachvollziehbarkeit der Provenienz, da sie Hinweise auf ununterbrochene Lagerung und Sorgfalt geben kann. Bei Sekundärmarkttransaktionen wirkt eine OHK häufig werterhaltend, besonders bei gereiften Jahrgängen.
Langfristige Lagerung verlangt konstante Bedingungen: 10–14 °C, relative Luftfeuchte um 60–75 %, Dunkelheit und minimale Erschütterungen. Flaschen waagerecht lagern, um den Korken feucht zu halten; Temperaturschwankungen und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Originalverpackungen wie Original-Holzkisten (OHK/OWC) oder intakte Kartons bieten zusätzlichen Schutz gegen Licht und Stösse und sind bei Sammlern wesentlich für die Provenienz.
Ein 2003er aus Stellenbosch hat 20+ Jahre Reife hinter sich und zeigt typischerweise tertiäre Aromen: Leder, Tabak, getrocknete Schwarzkirsche, Gewürznoten und Unterholz sowie eine weicheening der Tannine. Höhen und Nuancen hängen von Fassausbau, Rebsortenblend und Flaschenpflege ab; gut gelagerte Exemplare behalten noch Fruchtkomponenten, während schwächere Proben mehr oxidative Noten oder flache Säure aufweisen können. Vor Genuss empfiehlt sich eine Sicht- und Geruchsprüfung sowie gegebenenfalls eine kurze Kostprobe nach Ausschank.
Vor dem Öffnen die Flasche 24–48 Stunden aufrecht stellen, damit Sedimente sich absetzen; das langsame Entkorken mit einem stabilen Korkenzieher schont den Korken. Bei alten Flaschen vorsichtig in eine klare Karaffe gießen und auf Sediment achten; bei starkem Depot empfiehlt sich ein Dekantiertrichter mit Filter oder ein feines Sieb. Empfindliche, reife Weine brauchen oft nur 30–90 Minuten Luft, wohingegen kräftigere Exemplare von längerer Belüftung profitieren; regelmäßig probieren, um den optimalen Trinkzeitpunkt nach dem Dekantieren zu finden.
Ein 6er-Karton ist eine gängige Verpackungseinheit, speziell bei hochwertigen Rotweinen, und entspricht oft dem gebräuchlichen Handelsformat für Flaschen à 0,75 l. Für Sammler hat die Menge Einfluss auf Logistik, Lagerspanne und Preisgestaltung: ganze Kartons sind leichter zu lagern und gelten als besser für langfristige Bestände, wohingegen Einzelkäufe flexibler sind. Bei Investitionen kann die Verpackungsintegrität (vollständiger Karton, verschlossene Kiste) zusätzliches Vertrauen in die Provenienz schaffen.
Für den Sekundärmarkt sind Provenienz, lückenlose Lagerhistorie, Füllstand (Ullage), intakte Originalverpackung (OHK/OWC) sowie Kritikerbewertungen entscheidend. Kritikerabkürzungen wie Robert Parker / Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS) oder Vinous (VN) können die Marktnachfrage beeinflussen, sollten aber nie alleinige Entscheidungsgrundlage sein. Zusätzlich wirken Packungsgröße (z. B. ganze Kartons), Menge und Seltenheit sich auf Preisentwicklung und Händelbarkeit aus.
Ullage ist ein zentraler Parameter bei älteren Flaschen: HF (High Fill) bedeutet perfekter Füllstand, IN (Into Neck) sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) bei älteren Weinen akzeptabel, VHS (Very High Shoulder) erste Oxidationszeichen möglich, MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder) deuten auf erheblichen Verlust und hohes Oxidationsrisiko hin. Bei einer 2003er Flasche sind IN bis TS üblich und akzeptabel; VHS bis MS/LS erfordern Vorsicht. Zusätzlich Korkzustand, Etikett- und Kapselintegrität sowie eventuelle Auslaufen prüfen.
OHK steht für Original-Holzkiste (Original Wooden Case), OWC ist die englische Abkürzung für dieselbe Originalverpackung und OC bedeutet Original Case. ‚Abgabe im Karton‘ beschreibt die Auslieferung oder der Versand in der handelsüblichen Verpackung (Karton oder Kiste). Originalverpackungen sind für Sammler und den Sekundärmarkt wichtig, da sie Schutz bieten, Provenienz dokumentieren und oft den Wiederverkaufswert positiv beeinflussen.
Der Jahrgang 2003 gilt in vielen Weinregionen als wärmer und ergab in Stellenbosch tendenziell reifere, körperreiche Weine mit konzentriertem Extrakt. Solche Jahrgänge bringen oft früh zugängliche Fruchtnoten, behalten aber bei guter Herkunft und Lagerung auch eine solide Alterungskapazität. Entscheidend für die Reifeperspektive sind Lage, Ausbau und der Zustand der Flasche (Füllstand, Korkzustand, Lagerbedingungen).
Gereifte, tanninbetonte Rotweine profitieren oft vom vorsichtigen Dekantieren, um Sediment zu entfernen und luftbedingte Aromen zu öffnen. Bei einem 2003er empfiehlt sich langsames Umfüllen in eine Karaffe unmittelbar vor dem Servieren und Probe auf eventuelle Oxidationszeichen. Serveertemperatur für kräftige Stellenbosch-Rotweine liegt ideal zwischen 16–18 °C; zu warm serviert wirken Alkohol und Süße dominant, zu kalt können Aromen verschlossen bleiben.
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