275 €
1 Flasche in Originalpapier
Opus One entsteht im Oakville AVA der Napa Valley, Kalifornien, als Gemeinschaftsprojekt von Robert Mondavi und Baron Philippe de Rothschild. Oakville ist bekannt für schwere, gut strukturierte Bordeaux-Assemblagen auf kargen Kies- und Tonböden. Der Jahrgang 2018 in Napa lieferte reife, dichte Früchte bei guter Säurestruktur; bei Opus One zeigt das 2018er typischerweise konzentrierte schwarze Johannisbeere, Brombeere, Zedernholz und feine Tannine, die an die Struktur großer Bordeaux-Blend-Weine wie jene von Château Mouton Rothschild oder Château Lafite Rothschild erinnern, aber meist mit wärmerer, kalifornisch-reifer Frucht akzentuiert sind.
Opus One ist ein Prestigeweingut in Oakville, Napa Valley, das 1978 als Gemeinschaftsprojekt von Robert Mondavi und Baron Philippe de Rothschild gegründet wurde. Typisch für Opus One ist ein bordelaiser Verschnitt mit Cabernet Sauvignon als Basis, ergänzt durch Merlot, Cabernet Franc, Petit Verdot und gelegentlich Malbec – ausgerichtet auf Präzision, Tiefe und Reifepotenzial. Der Jahrgang 2018 präsentiert sich bei Opus One meist mit dichter Frucht, reifen Tanninen und einer klaren, strukturierten Säure, wie man es von Spitzenweinen aus Oakville erwartet.
Ullage gibt Auskunft über Verdunstung und Alterungszustand. Bei neueren Flaschen wie einem 2018er sollte der Füllstand idealerweise in der Kategorie HF (High Fill) oder IN (Into Neck) liegen; erst mittlere bis niedrige Schultern (MS/LS) sind bei stark gealterten Bordeaux-Weinen kritischer. Für Sekundärmarkt und Auktionen ist ein hoher Füllstand ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
Opus One ist für ernsthafte Alterungsfähigkeit gebaut; ein gut gelagerter 2018er erreicht sein Plateau üblicherweise nach etwa 8–12 Jahren und kann bei optimalen Bedingungen 15–25 Jahre oder länger reifen. Faktoren wie kritische Bewertungen, Füllstand (Ullage) und Lagerbedingungen entscheiden, ob ein Wein eher zur früheren oder späteren Genussphase tendiert.
Opus One folgt überwiegend einer bordelaiser Assemblage mit Schwerpunkt auf Cabernet Sauvignon sowie Anteilen von Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot (gelegentlich auch Malbec). Die genaue Zusammensetzung variiert jahresabhängig; Ziel ist stets ein harmonischer Blend, der Fruchtintensität, Tanninstruktur und Fassausdruck vereint. Die Reben stammen aus ausgesuchten Lagen rund um das Weingut in Oakville, Napa Valley.
Opus One orientiert sich an der Bordeaux-Blend-Tradition, zeigt aber oft intensivere, reifere Fruchtaromen und einen wärmeren, dichteres Fruchtkerntypus dank kalifornischem Klima. Château Mouton Rothschild oder Château Lafite Rothschild präsentieren in klassischen Jahren häufig mehr feinkörnige Tannine, mineralische Noten und eine andere Balance zwischen Säure und Tannin. Stilistisch ist Opus One deshalb als kalifornisch interpretierter Bordeaux-Blend zu verstehen: opulenter in der Jugend, mit guter struktureller Substanz für Alterung.
Opus One gehört zu den gefragten kalifornischen Prestigeweinen und kann für Anleger interessant sein — vorausgesetzt: makelloser Zustand, lückenlose Provenienz und fachgerechte Lagerung. Auf dem Sekundärmarkt beeinflussen Kritikerbewertungen (z. B. Vinous, Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling) und Auktionsnachfrage den Preisverlauf. Wichtige Punkte sind: Nachweis der Lagerhistorie, Zertifikate, Originalverpackung (OHK/OC/OWC) und der Handel über seriöse Händler oder Lagerhäuser; En Primeur (EP) Käufe sind ein anderes Segment und sollten separat bewertet werden.
Am Gaumen dominieren bei Opus One 2018 schwarze Beeren, Cassis, subtiles Tabak- und Graphitnoten sowie Vanille- und Röstaromen aus sorgfältig eingesetztem Barrique. Die Textur ist samtig, die Tannine fein, aber präsent. Unter optimalen Lagerbedingungen kann ein Qualitätsjahrgang von Opus One 2018 problemlos 15–30 Jahre oder länger reifen; die richtige Lagerung und Bewertungen durch Kritiker wie Robert Parker/Wine Advocate, Vinous (Antonio Galloni) oder James Suckling helfen bei Einschätzung des optimalen Trinkfensters.
Für einen jungen Opus One 2018 lohnt sich vor dem Genuss das Dekantieren über 45–90 Minuten, um die dichten Tannine zu öffnen und Nuancen zu entfalten; bei gereiften Exemplaren vorsichtig dekantieren, um Sediment zu schonen. Serviertemperatur: 16–18 °C; große Bordeaux-Gläser verbessern Aromenausbreitung. Kleine Schritte beim Einschenken und wiederholtes Riechen nach Luftkontakt bringen die besten Trinkmomente zum Vorschein.
Opus One zählt zu den liquiditätsstarken kalifornischen Prestigeweinen und ist bei Sammlern und Investoren gefragt. Entscheidend sind lückenlose Provenienz, ein hoher Füllstand, fachgerechte Lagerung und bevorzugt Originalverpackungen; zudem beeinflussen Kritikermeinungen (z. B. Vinous, Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling) und Auktionsergebnisse die Preisentwicklung. Für Investoren empfiehlt sich Transparenz über Lagerung (Bonded Storage), Echtheitsnachweise und Orientierung an etablierten Auktionshäusern und Händlerbewertungen.
Der Füllstand (Ullage) ist ein zentraler Indikator für die Flaschenintegrität: High Fill (HF) bzw. Into Neck (IN) stehen für sehr gute Pegel, Top Shoulder (TS) ist bei älteren Weinen noch akzeptabel. Very High Shoulder (VHS), Mid Shoulder (MS) oder Low Shoulder (LS) signalisieren erhöhtes Oxidationsrisiko. Neben dem Ullage sollten Korkzustand, Etikett und eventuelle Ablagerungen geprüft werden; gute Provenienz und Lagerhistorie verringern Risiken erheblich.
Der Jahrgang 2018 in Napa Valley gilt allgemein als sehr gut bis exzellent: warme, sonnige Vegetationsperiode mit gleichmäßiger Reife führte zu konzentrierter Frucht, reifen, aber oft gut integrierten Tanninen und moderater Säure. Für Weingüter wie Opus One bedeutet das üblicherweise dichte Strukturen und langes Lagerpotenzial. Bei Einzelflaschen lohnt sich der Blick auf Ausbaustil, Fasslagerung und Kritikerkommentare zur Feinheit und Langlebigkeit des Jahrgangs.
Opus One gilt als Blue-Chip-Napa-Wein mit guter Nachfrage und begrenzter Verfügbarkeit, was es für Sammler und Investoren attraktiv macht. Wichtige Kriterien: ununterbrochene Provenienz, einwandfreie Lagerung, vorhandene Händler- oder Lagerzertifikate, Kritikerbewertungen (RP/WA, Vinous, JS) und Marktliquidität. Investoren sollten Diversifikation, Lagerkosten, Steuern und die Volatilität des Weinmarkts berücksichtigen; im Vergleich zu Bordeaux-Grands-Crus kann Napa höhere kurzfristige Schwankungen, aber ebenfalls solide Langfristperformance bieten.
Die Zusammenarbeit vereint kalifornische Terroir‑ und Kellerpraxis mit französischer Bordeaux-Tradition: Robert Mondavis Präzision in Weinbau und Reifegrade trifft auf die Rothschildschen Qualitätsansprüche und Geschmack für Bordelaiser Assemblage. Das Resultat ist ein Napa-Wein mit internationalem Bordeaux-Anspruch – Rebsortenschnitt, strengere Selektion, Einsatz hochwertiger französischer Eiche und ein Fokus auf Balance zwischen Frucht, Tannin und Säure.
Langfristige Lagerung: dunkel, konstant bei 12–14 °C, 60–70 % relative Luftfeuchte, horizontal gelagert und vibrationsfrei. Für Opus One empfiehlt sich vor dem Trinken Dekantieren (bei jüngeren Flaschen 60–120 Minuten, bei älteren Dosierungen vorsichtiger vorgehen) und eine Serviertemperatur von 16–18 °C. Bei Vergleich mit Bordeaux-Grands-Crus wie Château Mouton Rothschild hilft eine langsame Temperaturanhebung im Glas, um die komplexen Aromen zu entfalten.
Originalpapier bezeichnet die werkseitige Umwicklung einer Flasche mit dem Herstellerpapier; bei Sammlern erhöht dies oft den Eindruck von Unversehrtheit und Herkunftsnachweis. OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case – Begriffe, die anzeigen, ob Flaschen in der werkseigenen Kiste geliefert werden. Originalverpackungen unterstützen die Provenienz, erleichtern die Authentifizierung und haben Einfluss auf den Wiederverkaufswert, besonders bei Premiumweinen wie Opus One oder klassischen Bordeaux-Abfüllungen.
Opus One ist ein ikonisches Gemeinschaftsprojekt von Robert Mondavi und Baron Philippe de Rothschild, angesiedelt in Oakville im Napa Valley. Stilistisch orientiert sich das Weingut an bordelaiser Prinzipien: opulente, Cabernet Sauvignon-dominierte Verschnitte mit strukturgebendem Tannin, präziser Frucht und Eichenreifung. Typisch sind langes Reifepotenzial, dichte Tanninmatrix und eine Balance zwischen Kraft und Eleganz, wie man sie von Spitzenweinen aus Oakville erwartet.
Originalpapier oder originale Verpackung erhöhen die Glaubwürdigkeit der Provenienz und können beim Wiederverkauf oder bei Auktionen den Wert positiv beeinflussen. Für Sammler ist vollständiges Zubehör — dazu zählen auch Original-Holzkiste (OHK), Original Case (OC) bzw. Original Wooden Case (OWC) — ein Qualitätsmerkmal. Dokumentation wie Liefernachweis, Rechnungen oder Lagerbestätigungen ergänzt die Verpackung und stärkt das Vertrauen von Käufern und Auktionshäusern.
Der Napa-Jahrgang 2018 gilt weithin als hochwertig: eine warme, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte sehr reife, konzentrierte Trauben mit ausgeprägter Fruchtdichte und kräftigen, aber oft geschliffenen Tanninen. Bei Opus One führt das zu einem Wein mit konzentrierten Cassis‑ und Brombeernoten, feinem Säuregerüst und klassisch eingesetzter französischer Eichenwürze – ideal für längere Reifephasen.
Junge Jahrgänge wie 2018 profitieren von Luftkontakt: großzügiges Dekantieren (60–120 Minuten) lockert die Tannine und öffnet das Aroma, bei sehr reifen Exemplaren kann weniger Zeit ausreichen. Serviertemperatur 16–18 °C, großes Bordeaux-Glas zur Entfaltung von Frucht und Tannin. Als Begleitung bieten sich kräftige Gerichte an: gegrilltes Rind, Lamm oder gereifte Hartkäse, die mit der Struktur und Dichte eines Opus One harmonieren.
Ullage ist ein zentraler Indikator für Verschlussintegrität und Oxidationsrisiko. Kategorien wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) beschreiben den Pegel. Für einen relativ jungen Jahrgang wie 2018 ist ein HF oder IN-Füllstand zu erwarten und gewünscht; TS kann bei Flaschen im Teenager-Alter tolerierbar sein, VHS oder MS/LS hingegen deuten auf steigendes Oxidationsrisiko und mindern Sammlerwert und Trinkqualität.
Für langfristige Lagerung gelten stabile Bedingungen: Temperatur ideal bei 12 ±2 °C, relative Luftfeuchte um 60–70 %, dunkler, vibrationsarmer Raum und liegende Lagerung zur Korkfeuchte. Bei hochwertigen Flaschen empfiehlt sich eine professionelle Lagerung in einem temperierten Depot oder in einem zollfreien Lagerhaus mit dokumentierter Historie. Original-Holzkisten (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) schützen zusätzlich vor Stößen und Licht.
Auf dem Sekundärmarkt sind Provenienzdokumente (Rechnungen, Lagerzertifikate), Unversehrtheit der Originalverpackung, Füllstandsbefunde und gegebenenfalls Prüfberichte zur Authentizität zentral. Auktionshäuser wie Sotheby’s oder Christie’s verlangen detaillierte Angaben; unabhängige Händler und Retail-Lager können Herkunft bestätigen. Weiterhin sind Einfuhrbestimmungen, Steuern, Versicherungswert und Transportbedingungen zu beachten, damit Marktwert und Trinkfähigkeit erhalten bleiben.
Originalpapier bezeichnet die werkseitige Papierverpackung oder -umwicklung einer Flasche, wie sie vom Weingut geliefert wird. Für Sammler signalisiert intaktes Originalpapier sorgsame Handhabung und oft bessere Provenienz, ist aber kein Ersatz für Original-Holzkiste (OHK) oder Original Wooden Case (OWC), die bei seltenen Abgaben deutlich mehr Premium-Liquidität bringen können.
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