Wie beeinflusst der Jahrgang 1996 die Trinkreife und Aromenentwicklung bei nördlichen Rhône‑Weinen?
Ein 1996er aus dem nördlichen Rhône‑Tal hat nach mehr als zwei Jahrzehnten meist sekundäre und tertiäre Aromen entwickelt: Leder, Tabak, getrocknete Kräuter, Backpflaume sowie würzige Noten. Die Tanninstruktur kann sich verfeinert haben, während die Primärfrucht in Richtung reife, konzentrierte Fruchtnoten gewandelt ist. Solche Weine profitieren oft von leichtem Belüften bzw. Dekantieren und eignen sich sowohl zum sofortigen Genuss als auch, wenn die Flaschenkondition stimmt, noch für einige Jahre moderater Weiterlagerung.