Welche Aspekte sollten Sammler und Anleger beim Kauf alter Burgunder besonders beachten?
Für Sekundärmarkt-Interesse zählen Provenienz, Füllstand, Verschluss, Etikettenzustand und Nachweis seriöser Lagerung. Kritikerbewertungen (z. B. Wine Advocate / Robert Parker, James Suckling, Antonio Galloni / Vinous) können Preis und Nachfrage beeinflussen, sind aber kein Ersatz für physische Prüfung. Auktionspreise, Angebotssituation von Produzenten und Flaschenknappheit steuern die Wertentwicklung; Top-Grands-Crus wie von Domaine de la Romanée-Conti (DRC) sind extremer Preishebel, während Premier Crus wie Clos de Chênes oft attraktiveres Risiko-Rendite-Verhältnis bieten. Verbandsspezifische Kennzeichnungen wie VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) sind für deutsche Weine relevant; bei Burgund steht die AOC/AOP-Herkunft im Vordergrund.