Wie entwickelt sich ein Spätburgunder des Jahrgangs 2013 üblicherweise?
Der Jahrgang 2013 zeigte in vielen deutschen Regionen variable Reifegrade; bei gut gereiften Spätburgundern aus Qualitätsbetrieben ist inzwischen eine fortgeschrittene, aber noch attraktive Trinkreife zu erwarten. Typisch sind abgeschwächte Primärfrüchte, dafür ausgeprägtere tertiäre Noten wie Pilz, Leder oder Rauch sowie eine weiche Tanninstruktur. Weine von renommierten Betrieben (z. B. Weingut Huber) mit sorgfältiger Fass- und Flaschenreife können weiterhin Komplexität und Balance bieten, benötigen jedoch Lager- und Servierkontrolle.
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