Kabinett oder Spätlese – worin liegen die wichtigsten Unterschiede?
Kabinett und Spätlese sind Prädikatsstufen des deutschen Qualitätsweinrechts: Kabinettweine sind leichter, oft eleganter und haben niedrigere Mostgewichte, während Spätlesen später gelesene Trauben mit höherem Reife- und Zuckergrad darstellen. Bei Produzenten wie Clemens Busch (Marienburg Kabinett) versus Spätlesen wie Goldtröpfchen-Spätlese sind Textur, Restsüße und Lagerpotenzial die entscheidenden Unterschiede: Kabinett eignet sich früher zum Genuss, Spätlese zeigt meist mehr Komplexität und Langlebigkeit.

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