Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2019, 2020 und 2021 bei regionalen Weißweinen im Allgemeinen?
Jahrgangsunterschiede wirken sich auf Reife, Säure und Extrakt aus: 2019 wurde in vielen Teilen Mitteleuropas als tendenziell wärmer und reifer beschrieben, wodurch Weine oft runder und zugänglicher sind. 2020 zeigte regional variierende Witterung mit Phasen kühlerer Entwicklung, die frische Säure und Eleganz förderten. 2021 gilt vielerorts als ausgewogen mit guter Reife und klarem Fruchtprofil. Bei Fassselektionen bewirken solche Unterschiede zudem Variation in Extrakt und Holzintegration; genaue Effekte sind jedoch abhängig von Lesezeitpunkt und Ausbauentscheidungen des jeweiligen Weinguts.