Was bedeutet "trocken" bei einem 1989er Wein und wie beeinflusst das den Lagerverlauf?
"Trocken" bezeichnet Weine mit sehr geringem Restzuckergehalt; formal liegt der Gehalt meist unter 4 g/l. Bei einem trockenen 1989er wirkt der Säuregerüst und die Tanninstruktur entscheidend für die Alterungsentwicklung. Trockene Rotweine mit kräftigen Tanninen reifen oft länger, trockene Weißweine (zum Beispiel trockene Rieslinge) benötigen Säure für Balance. Begriffe wie QbA (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete), Kabinett, Spätlese oder GG (Großes Gewächs) beschreiben Qualitätsstufen und Ausbaustile, die ebenfalls Einfluss auf Reifepotenzial und Trinkreife haben.