Was zeichnet den Jahrgang 1996 bei reifen italienischen Weinen aus und welche Lagerungsspuren sind typisch?
Der Jahrgang 1996 gilt in vielen europäischen Weinregionen als langlebig und ausgewogen. Bei gereiften italienischen Rotweinen aus 1996 sind typische Merkmale eine entwickelte Fruchtnote mit getrockneten Beeren und Kräutern, weiche Tannine und gelegentlich tertiäre Aromen wie Tabak, Leder oder Waldpilz. Optisch zeigen sich bei gut gelagerten Flaschen klare Farbtöne und moderate bis akzeptable Füllstände. Entscheidend für die Qualität sind durchgehende Kühl- und Dunkellagerung, wie man sie auch bei renommierten Häusern wie Château Margaux, Château Latour oder der Domaine de la Romanée-Conti (DRC) voraussetzt.