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6 Flaschen in OHK 1996
Die Investmentbewertung eines 1996ers berücksichtigt Zustand (Füllstand, Etikett), Provenienz, Originalverpackung (z. B. Original-Holzkiste), Flaschenformat und Seltenheit. Marktfaktoren wie Nachfrage nach der Region oder dem Produzenten, vergleichbare Auktionsresultate, Kritikerpunkte und Lagerhistorie spielen eine große Rolle. Für ein realistisches Wertgutachten sind Preisvergleiche, Auktionsdatenbanken und ggf. eine professionelle Begutachtung durch Weinexperten oder spezialisierte Händler unerlässlich.
Die gebräuchlichste Standardflasche ist 0,75 l; ein Kasten mit sechs Flaschen entspricht daher oft einer halben oder speziellen Präsentkiste. Händler- und Produzentenauslieferungen kommen sowohl in 6er- als auch in 12er-Kartons oder in Original-Holzkisten (OHK). Größere Formate (Magnum 1,5 l, Doppelmagnum 3,0 l etc.) sind seltener und für Sammler sowie Reifeperspektive besonders gefragt, da sie oft langsamer reifen und höhere Preise erzielen.
Sechs Flaschen in einer Original-Holzkiste profitieren von konstanten Lagerbedingungen: Temperatur ideal bei 10–14 °C, relative Luftfeuchte 60–75 Prozent, dunkler Standort ohne Vibrationen und liegende Flaschenposition zur Benetzung des Korkens. Zusätzliche Maßnahmen sind eine gleichmäßige Temperaturführung während Transport und beim Zwischenlagern sowie die Vermeidung starker Gerüche. Solche Standards gelten gleichermaßen für Sammlungen von Weingütern wie einem Weingut in Deutschland oder Bordeaux-Châteaux.
Beim Transport älterer Weinpartien sind temperaturkontrollierte Logistik, stoßsichere Verpackung und lückenlose Dokumentation Pflicht. Für Versicherung lohnt sich eine exakte Zustandsbeschreibung vor Versand (Füllstand, Etikettzustand, Foto der Original-Holzkiste). Vor Auktionsaufgabe empfiehlt sich ein Gutachten oder eine Zustandsnotiz; viele Händler verlangen Provenienznachweis. Für die Preis- und Risikoabschätzung helfen Vergleichslose von Auktionshäusern und Marktbeobachtungen ähnlicher Weingüter wie Château Latour, Château Margaux oder deutschen Top-Betrieben innerhalb des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter (Verband Deutscher Prädi-katsweingüter VDP).
Der Jahrgang 1996 gilt in vielen europäischen Weinregionen als langlebig und ausgewogen. Bei gereiften italienischen Rotweinen aus 1996 sind typische Merkmale eine entwickelte Fruchtnote mit getrockneten Beeren und Kräutern, weiche Tannine und gelegentlich tertiäre Aromen wie Tabak, Leder oder Waldpilz. Optisch zeigen sich bei gut gelagerten Flaschen klare Farbtöne und moderate bis akzeptable Füllstände. Entscheidend für die Qualität sind durchgehende Kühl- und Dunkellagerung, wie man sie auch bei renommierten Häusern wie Château Margaux, Château Latour oder der Domaine de la Romanée-Conti (DRC) voraussetzt.
Bezeichnungen mit Titeln wie Marchese deuten häufig auf traditionelle, meist italienische Herkunft hin und signalisieren oft eine historisch gewachsene Markenidentität. Stilistisch stehen solche Weine häufig für klassische Ausbauweisen, bei denen Balance und Lagerfähigkeit im Vordergrund stehen. Für die Einordnung lohnt sich ein Vergleich mit etablierten Produzenten: während ein Weingut im Burgund wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) andere Terroir-Parameter zeigt, bieten sowohl klassische italienische als auch französische Erzeuger Orientierung durch Jahrgangsberichte und Verkostungsnotizen.
Provenienz, dokumentierte Lagergeschichte und eine unversehrte Original-Holzkiste steigern die Marktakzeptanz erheblich. Auktionshäuser und Sammler bewerten Weine mit gesamter Lieferkette, Rechnungen und Originalverpackung höher, weil das Risiko von Temperaturschäden und Manipulation reduziert ist. Vergleichbar geltende Prinzipien finden sich bei Auktionslosen berühmter Erzeuger wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) oder Château Margaux: Vollständige Dokumentation und Verpackung geben Vertrauen und können den Preis substanziell erhöhen.
Echtheitsprüfung beginnt mit visueller Kontrolle: Etikett, Rücketikett, Kapsel, Glasprägung und Korkzustand. Dokumente wie Rechnungen, Lieferpapiere, Auktionsprotokolle oder Kellerlisten stärken die Provenienz. Bei Unsicherheiten helfen Fotos mit Experten, Rücksprache mit dem Produzenten oder Rückverfolgung über Händler- bzw. Auktionsarchive; spezialisierte Gutachter und Labortests können bei besonders wertvollen Flaschen ergänzende Sicherheit bieten.
Viele gereifte Rotweine aus 1996 erreichen eine schöne Trinkreife zwischen 25 und 35 Jahren, abhängig von Rebsorte, Ausbau und Lagerung. Vor dem Servieren empfiehlt sich eine sensorische Prüfung: Farbe, Geruch und Füllstand. Dekantieren kann hilfreich sein, um Ablagerungen zu entfernen und das Bouquet zu öffnen — bei alten Weinen eher vorsichtig und kurz, etwa 30 Minuten bis maximal eine Stunde, statt mehrere Stunden. Bei besonders wertvollen Flaschen sind kleine Proben oder Verkostungsnotizen ähnlicher Jahrgänge von Weingütern wie Weingut Klaus-Peter Keller oder Château Latour hilfreich.
OHK steht für Original-Holzkiste. Eine Original-Holzkiste dokumentiert häufig die ursprüngliche Verpackung und kann auf bessere Lagerbedingungen und geringere Manipulation schließen lassen. Beim Sekundärmarkt erhöht eine intakte Original-Holzkiste oft die Provenienz-Sicherheit und den Wiederverkaufswert, weil sie Schutz bietet und Auskunft über die Transport- und Lagerhistorie geben kann.
Die qualitative Einschätzung eines Marchese di Villamarina 1996 basiert auf mehreren Faktoren: Zustand der Flasche (Etikett, Kapsel, Kork), Füllstand (Ullage), dokumentierte Provenienz sowie historische Kritikerbewertungen und Vergleichsverkäufe. Bei reifen Jahrgängen wie 1996 ist die sensorische Entwicklung (Terroir-Ausdruck, Tannine, Säurestruktur) zentral; Produzenten wie Marchese di Villamarina haben oft einen charakteristischen Stil, den man über mehrere Flaschen oder Jahrgänge hinweg beurteilen sollte. Ergänzend liefern Auktionsresultate und Bewertungen von Quellen wie Robert Parker (Wine Advocate) oder Vinous wertvolle Orientierungsdaten.
Die Reife eines 1996er hängt vom Ausbau und der Traubensorte ab; viele hochwertige italienische Weine erreichen zwischen 20 und 40 Jahren Komplexität, wobei manche bereits früher trinkreif sind. Für einen Marchese di Villamarina 1996 ist heute typischerweise ein reifer, entwickelter Zustand zu erwarten: reduzierte Frucht, tertiarye Aromen (Ledernoten, Gewürze) und weiche Tannine. Entscheidend sind Lagerbedingungen und Füllstand; schlecht gelagerte Flaschen altern schneller, gut gelagerte Exemplare können noch weitere Jahre attraktiv bleiben.
OHK steht für Original-Holzkiste. Eine Original-Holzkiste signalisiert, dass die Flaschen in der vom Erzeuger oder Händler ausgelieferten Kiste belassen wurden, was für Provenienz und Lagerhistorie wichtig ist. Für Sammler erhöht eine vollständige Original-Holzkiste oft den Wert, weil sie Schutz, Authentizität und bessere Lagerbedingungen über Jahre hinweg dokumentiert.
Die Original-Holzkiste (OHK) hat auf dem Sekundärmarkt mehrfachen Nutzen: sie belegt bessere Lagerbedingungen, erleichtert den Weiterverkauf als komplette Einheit und schützt die Flaschen physisch. Sammler schätzen komplette OHK-Sets, weil sie als Originalzustand gelten und oft höhere Preise erzielen als einzeln verkaufte Flaschen. Für Versicherungen und Auktionshäuser ist die OHK zudem ein Indiz für lückenlose Provenienz und minimiertes Transportrisiko.
Ullage beschreibt den Weinstand im Flaschenhals und ist ein Schlüsselindikator für Lagerung und Oxidationsrisiko. Gängige Kategorien sind: HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder). Bei einem 1996er sind HF oder IN ideal, TS akzeptabel, VHS deutet auf erste Oxidationsspuren hin und MS/LS erhöht das Ausfallrisiko; Experten vergleichen stets Etikettzustand, Korktyp und Verpackung, um den Füllstand korrekt zu bewerten.
Der Füllstand, auch Ullage genannt, gibt Auskunft über Alterung und mögliche Oxidation. Gängige Kategorien sind High Fill (HF), Into Neck (IN), Top Shoulder (TS), Very High Shoulder (VHS) sowie Mid Shoulder (MS) und Low Shoulder (LS). Bei einem 1996er sind HF oder IN ideal, TS akzeptabel; VHS, MS oder LS erhöhen das Risiko einer beeinträchtigten Frische. Eine visuelle Kontrolle des Korkens, die Farbe des Weins und Angaben zur Original-Holzkiste helfen bei der Einschätzung.
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