Wie lässt sich ein Etikett mit einem aristokratischen Namen wie Marchese di Villamarina einordnen ohne regionale Annahmen zu treffen?
Bezeichnungen mit Titeln wie Marchese deuten häufig auf traditionelle, meist italienische Herkunft hin und signalisieren oft eine historisch gewachsene Markenidentität. Stilistisch stehen solche Weine häufig für klassische Ausbauweisen, bei denen Balance und Lagerfähigkeit im Vordergrund stehen. Für die Einordnung lohnt sich ein Vergleich mit etablierten Produzenten: während ein Weingut im Burgund wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) andere Terroir-Parameter zeigt, bieten sowohl klassische italienische als auch französische Erzeuger Orientierung durch Jahrgangsberichte und Verkostungsnotizen.