Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2016, 2017 und 2018 bei toskanischen Sangioveseweinen
2016 gilt in der Toskana überwiegend als klassisch guter Jahrgang mit ausgeglichener Säure, präziser Frucht und gutem Reifepotential – ideal für Langzeitlagerung. 2017 war in vielen Lagen etwas kühler und heterogener; Weine zeigen oft feinere, früh zugängliche Frucht und sind tendenziell früher trinkreif. 2018 war warm und liefert reifere, opulentere Sangiovese‑Charaktere mit kräftigerem Extrakt; diese Weine sind oft zugänglicher in der Jugend, gewinnen aber bei sauberer Säureführung ebenfalls an Lagerfähigkeit. Für eine Vertical ist diese Kombination ideal, um vom eher klassischen 2016 über das zugänglichere 2017 bis zur opulenten 2018er Nuancierung zu beobachten.