Wie lange kann ein Spitzen‑Spätburgunder aus Deutschland reifen und wann ist der optimale Trinkzeitpunkt?
Die Trinkreife hängt von Qualität, Jahrgang und Ausbau ab: Gute Orts‑ und Lagen‑Spätburgunder sind häufig 5–12 Jahre trinkreif, Spitzenlagen und Spitzenproduzenten (z. B. Meyer‑Näkel, Bernhard Huber, Friedrich Becker) können 10–20+ Jahre gewinnen. Jung präsentieren sie frische rote Früchte und lebendige Säure; mit Reife entwickeln sich erdige Noten, Unterholz, tertiäre Aromen und weiche Tannine. Für langfristige Lagerung sollten stabile Bedingungen (12°C, Dunkelheit, 60–70% rF) gewährleistet sein, und Provenienz sowie Füllstand regelmäßig geprüft werden.