Wie wirken sich die Jahrgänge 2016, 2018 und 2019 klimatisch auf Mendoza-Weine aus und worauf sollte man achten?
Jahrgangsunterschiede in Mendoza beeinflussen Reife, Säure und Tanninstruktur: kühlere Jahrgänge fördern höhere Säure und feingliedrige Texturen, wärmere Jahrgänge liefern reifere, opulentere Frucht. Für Top-Weine von Produzenten wie Catena Zapata oder Zuccardi bedeutet das: ein strukturierter Jahrgang kann ein längeres Reifepotenzial bringen, ausgeglichenere Jahre eher frühere Trinkreife. Beim Kauf lohnt es sich, Jahresberichte der Bodega zu prüfen und auf Weinbewertungen und Flaschenzustand zu achten, denn Kellertechnik und Selektionsgrad der Lagen können Jahrgangsunterschiede deutlich abmildern.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie sollten hochwertige argentinische Weine gelagert werden und was bedeutet Original-Holzkiste (OHK) bzw. OWC/OC für die Provenienz?
- •Wann sind lange lagerfähige Mendoza-Topweine trinkreif und wie dekantiert man gealterte Exemplare richtig?
- •Welche Charakteristika unterscheiden Zuccardi, Catena Zapata und El Enemigo in Argentiniens Weinlandschaft?
- •Was bedeutet ein 100-Punkte-Score von Robert Parker und welche Folgen hat das für den Wert von argentinischen Spitzenweinen?
- •Welche Rebsorten und stilistischen Merkmale sind typisch für Top-Cuvées aus Mendoza von Herstellern wie Catena Zapata, Zuccardi und El Enemigo?
- •Wie funktionieren Sekundärmarkt und Investment-Strategien für hochbewertete argentinische Weine?
- •Welche Prüfmerkmale sind bei älteren Flaschen wichtig (Füllstand/Ullage, Etikett, Kork) und welche Klassifikation gilt als akzeptabel?







