Wie unterscheidet sich eine Riesling Spätlese trocken von anderen Prädikatsstufen?
Spätlese ist eine Prädikatsstufe, die auf eine spätere Lesegutreife hinweist und damit konzentriertere Aromen als Kabinett liefert. ‚Trocken‘ bedeutet, dass der Restzucker niedrig ist und die lebhafte Säurestruktur den Wein trocken empfunden lässt. Im Vergleich zu Auslese oder Beerenauslese ist eine trockene Spätlese klar fruchtiger und frischer, gleichzeitig aber strukturierter als viele Kabinettweine. Traditionsbetriebe wie Weingut Dr. Loosen, Joh. Jos. Prüm, Dönnhoff oder Schloss Johannisberg demonstrieren immer wieder, wie komplex und langlebig trockene Spätlesen aus bestem Lesegut werden können.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeutet OHK und warum ist eine Original-Holzkiste relevant?
- •Wie entwickelt sich die Alterung einer trockenen Riesling Spätlese aus 1997?
- •Welche Regionen und Lagen sind für herausragende 1997er Riesling-Spätlesen bekannt?
- •Welche Speisen passen besonders gut zu einer trockenen Riesling Spätlese 1997?
- •Wie sollte eine 1997er Riesling Spätlese trocken ideal serviert und dekantiert werden?
- •Wie beurteilt man den Füllstand (Ullage) bei einem 1997er Wein?
- •Was ist beim Kauf und Verkauf auf dem Sekundärmarkt zu beachten?







