Welche geschmacklichen Entwicklungen und Aromen kann man bei einem gereiften Romanée‑Saint‑Vivant erwarten?
Mit der Reife entwickelt ein Romanée‑Saint‑Vivant tertiäre Noten: erdige und waldige Nuancen (Sous‑bois, Waldboden), Leder, getrocknete oder eingelegte Kirschen, Gewürze, Trüffel und feine Tabak‑ oder Zigarrenboxnoten. Die Frucht verwandelt sich von frischer roten Beerenfrucht zu komplexeren Aromen, während die Tannine geschliffen und seidig werden. Auch eine feine balsamische oder herbe Kräuternote kann auftreten. Intensität und Balance hängen stark von Erzeuger, Jahrgang und Flaschenzustand ab.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie sollten ältere Burgunder ideal gelagert und vor dem Trinken vorbereitet werden?
- •Was zeichnet die Appellation Romanée‑Saint‑Vivant aus und welche Produzenten sind dort bekannt?
- •Wie lässt sich die Provenienz und Authentizität eines alten Burgunders prüfen?
- •Welche Aspekte sind beim Kauf oder Verkauf alter Burgunder auf dem Sekundärmarkt zu beachten?
- •Was bedeuten die Abkürzungen OHK, OWC, VDP und DRC im Wein‑Kontext?
- •Wie bewertet man Füllstand (Ullage) und Flaschenzustand bei sehr alten Weinen?
- •Wie lässt sich der Jahrgang 1966 im Burgund generell beschreiben?







