Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2023 und 2022 bei deutschen Weißweinen im Stil?
Generell zeichnet sich der Jahrgang 2023 in vielen deutschen Anbaugebieten durch höhere physiologische Reife und dadurch ausgeprägtere Fruchtnoten und reifere Aromen aus. 2022 wird oft als etwas eleganter und saftiger beschrieben, mit klarerer Säurestruktur. Für den Kellerntyp von Winzern wie Klaus‑Peter Keller bedeutet das: 2023er kann unmittelbarer in der Frucht wirken, 2022er bieten oft klassische Säure- und Lagerperspektiven. Einzelne Lagen und Rebsorten wie Riesling, Silvaner oder Weißer Burgunder können jedoch abweichende Charaktere zeigen.
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