Wie interpretiert man die Bezeichnung ‚naturrein‘ auf älteren Etiketten wie bei Hattenheimer Engelmannsberg?
‚Naturrein‘ ist eine historische Bezeichnung, die häufig signalisieren sollte, dass der Wein ohne künstliche Süßung, ohne Verschnitt oder zusätzliche Alkoholzugabe abgefüllt wurde und naturbelassen vergoren ist. Bei älteren Flaschen, etwa aus Kloster Eberbach‑Beständen, dient die Angabe als Hinweis auf minimalen technischen Eingriff; sie ersetzt aber keine detaillierte Analyse der Flasche. Für Sammler ist die Kombination aus Etikett, Produzenten-Historie und Füllstand entscheidend, um den tatsächlichen Charakter einzuschätzen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie sollte man gereifte Rieslinge von Weingütern wie Dr. Loosen oder Bassermann-Jordan dekantieren und servieren?
- •Sind gereifte deutsche Rieslinge eine sinnvolle Anlage und worauf achten Sammler auf dem Sekundärmarkt?
- •Welche Besonderheiten machen Lagen wie Saumagen, Ungeheuer und Ürziger Würzgarten besonders langlebig für Riesling?
- •Welche Rolle spielen Füllstand (Ullage) und Korkzustand bei gereiften 70er–90er Rieslingen?
- •Was bedeutet OHK, OWC oder OC und wie beeinflusst die Provenienz den Marktwert alter Flaschen?
- •Was bedeutet die Angabe ‚kabinett trocken‘ oder ‚spätlese trocken‘ für Trinkreife und Lagerung?
- •Wie unterscheiden sich Kabinett und Spätlese bei gereiften Rieslingen aus Lagen wie Saumagen, Hergottsacker oder Ürziger Würzgarten?
Das könnte dir auch gefallen

Julian Haart Mini-Kabi-Vertikale
139 €

Große Franzosen
800 €

Von Beulwitz - Kasel Nies’chen, Riesling 1999, 2003, 2005
12345 €

Magnum Auslese** - Zeltinger Sonnenuhr 2018 Markus Molitor
99 €

KPK GG & Feuervogel 2023 Paket
160 €

Paket
535 €

gereiftes Elsass. Einmalige Gelegenheit
70 €

Kreydenweiss Grand Cru gereift
100 €