Welche Faktoren bestimmen den Wert eines alten Burgunders auf dem Sekundärmarkt?
Werttreiber sind Produzent und Lage (z. B. bekannte Domaines vs. generische Négociant-Abfüllung), Jahrgangsreputation, Dokumentation der Provenienz, Füllstand (Ullage), Etiketten- und Kapselzustand sowie vorhandene Kritikerbewertungen. Bei Burgundern erzielen Namen wie Armand Rousseau oder Dugat-Py grundsätzlich höhere Preise als anonyme Abfüllungen. Für 1993er-Weine spielt zudem die Frage eine Rolle, ob die Flasche gut gereift oder oxidiert ist — dieser Qualitätsunterschied wirkt sich deutlich auf Preis und Marktliquidität aus.