Was beschreibt der Begriff „Quarz“ auf einem Weinetikett oder in einer Lagebezeichnung?
„Quarz“ kann entweder als Lagenname oder als Hinweis auf einen hohen Quarz- bzw. kieselsäurehaltigen Anteil im Boden verstanden werden. Weinberge mit starkem Quarzanteil bieten meist gute Drainage, hohe Wärmespeicherung und eine ausgeprägte mineralische Finesse im Wein. Beispiele dafür finden sich bei Rieslings aus Mosel- und Nahe-Lagen oder bei weißen Burgundern; Weingüter wie Dönnhoff, Dr. Loosen oder Keller arbeiten oft mit solchen terroirbezogenen Bezeichnungen, um ein bestimmtes Bodenprofil zu kommunizieren.