Was zeichnet einen Chardonnay Reserve aus und wie unterscheidet er sich von einem klassischen Chardonnay
Die Bezeichnung „Reserve“ steht meist für eine selektivere Lese, längere Reife und häufig gezielte Holznutzung. Bei einem Reserve‑Chardonnay sind Tonnen- oder Barrique‑Ausbau, strengere Traubenselektion und längere Feinhefelagerung üblich, wodurch Körper, Textur und Lagerfähigkeit zunehmen. Rechtlich ist „Reserve“ in vielen Regionen nicht einheitlich definiert; deshalb lohnt sich ein Blick auf Ausbau, Holzanteil und Angaben des Weinguts wie etwa beim Weingut Klaus-Peter Keller aus Rheinhessen.