Wie unterscheiden sich Rieslinge aus Pfalz, Mosel und Rheingau geschmacklich und strukturell?
Die deutschen Spitzenregionen bringen unterschiedliche Stilistiken hervor: Pfälzer Rieslinge (z. B. von Weingut Georg Mosbacher) zeigen häufig eine reifere Frucht, mehr Körper und ein volleres Mundgefühl; Moselrieslinge (z. B. Bernkastel oder Bremm) zeichnen sich oft durch eine ausgeprägte Säure, filigrane Struktur und mineralische Schiefernoten aus; Rheingauer Rieslinge (z. B. Schloss Johannisberg) verbinden häufig klassische Säure mit dichterer Frucht und einer spürbaren Struktur. Diese Generika helfen bei der Einordnung, die tatsächliche Aromatik hängt aber immer von Lage, Ausbau und Jahrgang ab.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeutet GG (Großes Gewächs) bei Riesling und warum ist die Einstufung wichtig?
- •Wie sollten hochwertige Rieslinge ideal gelagert werden und welche Rolle spielen Original-Holzkisten (OHK/OWC)?
- •Wie beeinflusst der Jahrgang 2018 das Reifepotenzial von deutschen Rieslingen?
- •Welche Kriterien sind auf dem Sekundärmarkt entscheidend und wie wirken sich Provenienz und Zustand aus?
- •Worauf sollte man achten, wenn man mehrere Flaschen verschiedener Erzeuger für Verkostung oder Sammlung erwirbt?
- •Was bedeutet der Füllstand 'High Fill' (HF) und welche Ullage-Werte sind bei Riesling relevant?
- •Was kennzeichnet einen Kabinett-Riesling und wie unterscheidet sich diese Kategorie von anderen Prädikaten?







