Woran erkennt man auf dem Etikett oder durch Produzentenangaben die Qualität eines Sekts oder eines Asti?
Wichtige Indikatoren sind der Produzentname (z. B. Gancia, Martini & Rossi, Contratto, Vietti, Henkell, Kessler), die Herkunftsbezeichnung (DOCG, DOC, Sekt b.A.), das Verfahren (Traditionelle Flaschengärung vs Tankmethode), eventuell Jahrgangsangaben (Vintage) und Angaben zur Süße (brut, extra dry, trocken, halbtrocken, dolce). ‚Winzersekt‘ signalisiert oft höhere Qualität und Rückverfolgbarkeit. Bei Sparkling-Wines ist zudem die Perlage, Flaschengärung und die Reifedauer auf der Hefe (bei Champagner-Analoga) ein Qualitätsmerkmal. Achten Sie außerdem auf klar lesbare Etiketten, unversehrte Versiegelungen und vollständige Herstellerangaben.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeuten die Abkürzungen OHK, OC, OWC, VDP und DRC im Wein- und Sektkontext?
- •Wie sollte ein Schaumwein wie Asti oder guter Sekt gelagert und serviert werden?
- •Wie funktioniert die Klassifikation von Sekt in Deutschland und was bedeutet Winzersekt?
- •Welche Tipps gelten beim Verkauf oder bei der Weitergabe grösserer Mengen Sekt auf dem Sekundärmarkt?
- •Wie interpretiert man den Füllstand (Ullage) bei verschlossenen Sektflaschen und welche Kürzel werden verwendet?
- •Was ist Asti und worin unterscheidet es sich von Moscato d'Asti bzw. Asti Spumante?
- •Eignen sich Asti und süße Moscato-Schaumweine als Anlage oder für langfristige Reifung?







