5 €
30 Flaschen ungeöffnet Sekt
OHK steht für Original-Holzkiste (Original-Holzkiste) und bezeichnet die ursprüngliche Holzkiste eines Weins; OC steht für Original Case (Originalverpackung), OWC für Original Wooden Case (originale Holzkiste) – wichtig für Provenienz und Sammlerwert. VDP heißt Verband Deutscher Prädikatsweingüter und ist ein deutscher Qualitätsverband mit eigenen Klassifikationsregeln. DRC ist die Abkürzung für Domaine de la Romanée-Conti, ein legendäres Burgunderhaus; der Begriff wird oft als Referenz für höchstwertige Burgunder verwendet. Bei Sekten und Sammelobjekten steigern Originalverpackung und Dokumentation meist den Marktwert.
Wichtige Indikatoren sind der Produzentname (z. B. Gancia, Martini & Rossi, Contratto, Vietti, Henkell, Kessler), die Herkunftsbezeichnung (DOCG, DOC, Sekt b.A.), das Verfahren (Traditionelle Flaschengärung vs Tankmethode), eventuell Jahrgangsangaben (Vintage) und Angaben zur Süße (brut, extra dry, trocken, halbtrocken, dolce). ‚Winzersekt‘ signalisiert oft höhere Qualität und Rückverfolgbarkeit. Bei Sparkling-Wines ist zudem die Perlage, Flaschengärung und die Reifedauer auf der Hefe (bei Champagner-Analoga) ein Qualitätsmerkmal. Achten Sie außerdem auf klar lesbare Etiketten, unversehrte Versiegelungen und vollständige Herstellerangaben.
Für kurze Lagerung genügt ein kühler, konstanter Ort ohne Sonneneinstrahlung und starke Temperaturschwankungen. Langfristig empfiehlt sich 10–12 °C, ca. 70 % Luftfeuchte und wenig Vibration. Für sehr lange Lagerung sind liegende Lagerung (bei Naturkork) oder fachgerechte Regale sinnvoll; bei kurzen Lagerzeiten kann aufrecht gelagert werden. Serviertemperatur: Moscato/Moscato d'Asti 6–8 °C, trockener Sekt 7–10 °C. Vor dem Einschenken langsam öffnen, um Perlage und Aromen zu schonen. Renommierte Häuser und Weingüter wie Contratto oder Henkell pflegen oft spezielle Kellerbedingungen, die als Praxisvorbild dienen.
Deutscher Sekt kann als ‚Deutscher Sekt‘ (Verschnitt aus verschiedenen Herkunftsgebieten), ‚Sekt b.A.‘ (Sekt bestimmter Anbaugebiete) oder als Winzersekt geführt werden. Winzersekt entsteht, wenn ein Weinbergseigner oder ein Weingut den Schaumwein aus eigenen Trauben oder eigener Kellertechnik herstellt; Qualitätskontrolle und Herkunft sind enger rückverfolgbar. Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) – ausgeschrieben Verband Deutscher Prädikatsweingüter – fördert regionale Qualitätsstandards und Winzersekte innerhalb seiner Mitgliedsbetriebe. Große Sekthäuser wie Henkell, Kessler oder Rotkäppchen-Mumm sind eher auf großvolumige NV-Sekte spezialisiert, während Weingüter (z. B. Weingut Schloss Vaux) für qualitätsorientierten Winzersekt stehen.
Für den Sekundärmarkt sind lückenlose Provenienz, dokumentierte Lagerbedingungen und genaue Zustandsangaben (Ullage, Kork, Etiketten) entscheidend. Originalverpackungen (OHK/OWC/OC) erhöhen die Attraktivität; Fotos und detaillierte Beschreibungen helfen bei Onlineangeboten. Beim Versand sind stabile Verpackung, Temperaturschutz und Versicherung Pflicht. Für größere Mengen lohnt die Aufteilung in sinnvolle Lose, Angebote an spezialisierte Händler, Auktionen oder Fachplattformen. Auktionshäuser und spezialisierte Sekthändler können konservative Preisguides geben; bei internationalen Verkäufen Zoll- und Transportregularien beachten.
Der Füllstand (Ullage) ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal: HF (High Fill) zeigt einen sehr guten Füllstand, IN (Into Neck) ist ebenfalls sehr ordentlich, TS (Top Shoulder) kann bei älteren Flaschen akzeptabel sein, VHS (Very High Shoulder) weist auf ersten Sauerstoffkontakt hin und MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) zeigen hohes Oxidationsrisiko. Bei Schaumweinen mindert ein niedriger Füllstand die Altersstabilität stark – besonders bei älteren Jahrgängen. Für den Ankauf oder Verkauf immer Füllstand, Korkzustand, Etikett- und Verschlussbefund dokumentieren; professionelle Auktionshäuser fordern solche Angaben routiniert ein.
Asti ist ein Schaumwein aus dem Piemont (Italien), basierend auf der Moscato Bianco-Traube. Moscato d'Asti beschreibt meist einen frizzanten, leicht perlenden Wein mit moderatem Alkoholgehalt; er ist aromatisch, blumig und für frühen Konsum bestimmt. Asti (häufig Asti Spumante genannt) ist stärker gesprudelt (fully sparkling) und kann etwas alkoholreicher und feiner in der Perlage sein. Typische Produzenten und Referenzen sind Martini & Rossi, Gancia und Contratto; auch kleinere Erzeuger wie Vietti interpretieren Moscato-Arten sehr unterschiedlich. Wichtig sind der Herstellungsstil (frizzante vs spumante), der Zuckergehalt und die vorgeschriebene Herkunft (DOCG-Regelungen für Moscato d'Asti/Asti).
Generell sind Asti und die meisten Moscato d'Asti auf frühen Konsum ausgelegt und eignen sich kaum als Kapitalanlage. Sie zeichnen sich durch frische, aromatische Noten aus, die mit Alter rasch abnehmen. Ausnahmefälle sind seltene, handwerklich erzeugte Schaumweine (z. B. traditionelle Flaschengärung von Contratto oder sehr limitierte Prestige-Abfüllungen), die bei konservativer Lagerung Reifepotenzial haben. Für echte Investments sind hochwertige Champagner mit exzellenter Provenienz oder historisch bedeutende Jahrgangsschaumweine meist attraktiver.
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