Wie lange können typische Médoc‑Weine reifen und wie sollten sie gelagert werden
Die Reifefähigkeit hängt von Qualität, Jahrgang und Ausbau ab. Klassische Médoc‑Cuvées mit hohem Cabernet‑Anteil und Eichenholz‑Ausbau entwickeln sich oft über 8–25 Jahre oder länger; Spitzengewächse aus Pauillac oder Saint‑Julien können deutlich länger. Lagerbedingungen: konstante Temperatur (11–14 °C), dunkler, feuchter Keller (60–75 % rF), liegende Flaschenlagerung und stabile Luftfeuchte. Bei längerer Reifung auf Ullage (Füllstand) achten: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind ideal, bei älteren Flaschen sind TS/VHS-Grade bewertbar.