Welche Bedeutung haben Füllstände (Ullage) bei älteren Spätburgundern und wie bewertet man sie?
Der Füllstand (Ullage) ist ein zentraler Indikator für die Flaschenintegrität bei gereiften Weinen. Klassifizierungen reichen von HF (High Fill) = sehr guter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr gut, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei >15–20 Jahren, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationszeichen möglich bis MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder) = hohes Risiko für Qualitätseinbußen. Bei Spätburgundern ist ein HF/IN‑Füllstand besonders wünschenswert; TS kann akzeptabel sein, je nach Alter. Foto‑Dokumentation und Beschreibung des Füllstands sind wichtig für Bewertung und Handel.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was ist Spätburgunder und wie steht er zum internationalen Pinot Noir?
- •Sind deutsche Spätburgunder auf dem Sekundärmarkt eine sinnvolle Anlage?
- •Worauf achtet man bei der Prüfung älterer Spätburgunderflaschen (Ullage/Füllstand)?
- •Wie dekantiert und serviert man klassischen Spätburgunder richtig, und welche Speisen passen dazu?
- •Welche deutschen Anbaugebiete und Erzeuger sind besonders bekannt für hochwertigen Spätburgunder?
- •Welche Rolle spielen Flaschenanzahl und Verpackung beim Handel mit Premium‑Weinen (z. B. Sets von 2 Flaschen)?
- •Wie sollte ein hochwertiger Spätburgunder ideal gelagert werden?
- •Wie unterscheiden sich deutsche Spätburgunder geschmacklich und in der Alterung von Burgundern (z. B. DRC)?
- •Wie vergleicht man Jahrgänge und Produzenten beim Kauf von Zweitmarkt‑Spätburgundern?
- •Wie sollte ein Spätburgunder ideal gelagert werden?
- •Was bedeutet OHK, OC und OWC und warum ist das für Sammler relevant?
- •Praxisnahe Versand‑ und Transporttipps für hochwertige Spätburgunder innerhalb Deutschlands?
- •Woran erkennt man auf dem Etikett oder dem Rückenetikett hohe Herkunftsqualität (z. B. VDP, GG, Grand Cru)?
- •Sind deutsche Spätburgunder eine lohnende Anlageklassen‑Option im Sekundärmarkt?
- •Was zeichnet einen Spätburgunder‑Klassiker sensorisch und im Ausbau aus?







