Was zeichnet einen Spätburgunder‑Klassiker sensorisch und im Ausbau aus?
Ein klassischer Spätburgunder (Pinot Noir) zeigt feine rote Beerenaromen, florale Noten und eine elegante Säurestruktur bei moderatem Tanningehalt. Im Burgund entstehen diese Profile oft in den Côte d'Or‑Lagen, beispielhaft bei Domaine de la Romanée‑Conti (DRC, Domaine de la Romanée‑Conti). Deutsche Klassiker aus Regionen wie Ahr und Baden – etwa Weingut Meyer‑Näkel (Ahr) oder Weingut Bernhard Huber (Baden) – zeichnen sich durch kühle Reifung, präzise Frucht und häufig reduktiven bis zurückhaltenden Holzeinsatz aus. Der Ausbau kann von großen gebrauchten Holzfässern über Tonneaux bis zu partieller neuen Barrique‑Belegung reichen; entscheidend sind die Feinheit der Tannine, die Länge und die Balance zwischen Frucht, Säure und Holz.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was ist Spätburgunder und wie steht er zum internationalen Pinot Noir?
- •Sind deutsche Spätburgunder auf dem Sekundärmarkt eine sinnvolle Anlage?
- •Worauf achtet man bei der Prüfung älterer Spätburgunderflaschen (Ullage/Füllstand)?
- •Wie dekantiert und serviert man klassischen Spätburgunder richtig, und welche Speisen passen dazu?
- •Welche Bedeutung haben Füllstände (Ullage) bei älteren Spätburgundern und wie bewertet man sie?
- •Welche deutschen Anbaugebiete und Erzeuger sind besonders bekannt für hochwertigen Spätburgunder?
- •Welche Rolle spielen Flaschenanzahl und Verpackung beim Handel mit Premium‑Weinen (z. B. Sets von 2 Flaschen)?
- •Wie sollte ein hochwertiger Spätburgunder ideal gelagert werden?
- •Wie unterscheiden sich deutsche Spätburgunder geschmacklich und in der Alterung von Burgundern (z. B. DRC)?
- •Wie vergleicht man Jahrgänge und Produzenten beim Kauf von Zweitmarkt‑Spätburgundern?
- •Wie sollte ein Spätburgunder ideal gelagert werden?
- •Was bedeutet OHK, OC und OWC und warum ist das für Sammler relevant?
- •Praxisnahe Versand‑ und Transporttipps für hochwertige Spätburgunder innerhalb Deutschlands?
- •Woran erkennt man auf dem Etikett oder dem Rückenetikett hohe Herkunftsqualität (z. B. VDP, GG, Grand Cru)?
- •Sind deutsche Spätburgunder eine lohnende Anlageklassen‑Option im Sekundärmarkt?







