Eignen sich Slivovic, armenische Brände oder Oak‑aged Korn als Anlageobjekte?
Spirituosen können sammlerisch interessant sein, doch unterscheiden sie sich stark in Liquidität und Wertentwicklung. Limitierte Abfüllungen, historische Jahrgänge, Marken mit ausgesprochener Sammlerbasis (z. B. bestimmte Ararat-Raritäten) und vollständig stimmige Provenienz erzielen tendenziell bessere Preise. Stapelbare Faktoren sind Originalverpackung (OHK/OC/OWC), exzellenter Füllstand und dokumentierte Lagerung. Im Vergleich zu Fine Wine sind Renditen weniger vorhersehbar; liquide Märkte existieren eher für seltene, markenprägende Releases. Für Investmentzwecke empfiehlt sich Beratung durch spezialisierte Auktionshäuser oder Spirituosenhändler.