Was kann die Bezeichnung „Reserve" bei einem deutschen Riesling bedeuten?
‚Reserve‘ ist in Deutschland kein gesetzlich geschützter Begriff und variiert zwischen Weingütern; oft signalisiert er jedoch eine Selektion besserer Trauben, längere Reife auf der Hefe oder besonderen Ausbau im Holz. Bei etablierten Erzeugern deutet ‚Reserve‘ häufig auf mehr Konzentration und Reifepotenzial hin, ohne dass eine einheitliche Produktionsvorschrift dahintersteht. Für die Einschätzung hilft der Blick auf das Weingut, die genaue Boden- und Lagenbeschreibung sowie Kellerpraxis.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeutet die Klassifikation GG und wie hängt sie mit dem VDP zusammen?
- •Wie lange kann ein GG-Riesling aus Erdener Prälat typischerweise reifen und welches Trinkfenster ist realistisch?
- •Was macht den Riesling aus der Lage Erdener Prälat besonders und welche Rolle spielt Dr. Loosen dabei?
- •Worauf sollte man beim Sekundärmarktkauf und als Anleger bei Weinen von etablierten Erzeugern wie Dr. Loosen achten?
- •Woran erkennt man auf dem Sekundärmarkt einen gesunden Flaschenzustand und welche Ullage-Stufen sind relevant?
- •Welche Eigenschaften weist der Jahrgang 2018 an der Mosel auf und wie beeinflusst er Rieslinge von Dr. Loosen?
- •Wie sollten hochwertige Mosel-Rieslinge gelagert und bei welcher Temperatur serviert werden?







