Worin unterscheiden sich die Jahrgänge 2007 und 2008 bei deutschen Spätburgundern typischerweise?
Generell zeigen wärmere Jahre stärkere Fruchtkonzentration und reifere Tannine, während kühlere Jahre zu schlankerer, eleganterer Struktur und ausgeprägter Säure führen. Viele 2007er-Weine in Deutschland präsentieren sich daher etwas reifer und fülliger, 2008er hingegen oft mit klarerer Frucht, spitzigerer Säure und feinerer Textur. Bei gereiften Flaschen sind sekundäre und tertiäre Aromen (Waldboden, getrocknete Kräuter, Pilze, Leder) zu erwarten; die Entwicklung hängt stark von Ausbau (Holz vs. Edelstahltank), Ausbauzeit und Flaschenreife ab.
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