Lohnt sich die Anlage in Bordeaux-Jahrgänge wie 2015, 2016, 2018, 2019 und 2020 aus Anlegersicht?
Bei Anlageüberlegungen sind Qualität, Knappheit und Nachfrage entscheidend. Bordeaux-Jahrgänge 2015 und 2016 gelten allgemein als außergewöhnlich, mit großer Lagerfähigkeit bei Premier- und Grand Cru Gewächsen; sie haben sich am Sekundärmarkt stark etabliert. 2018 und 2019 lieferten tendenziell reifere, extraktreiche Weine, die bei kurzfristiger Nachfrage attraktiv sind. 2020 zeigt strukturierte, oft präzise Weine mit gutem Alterungspotenzial. Für Investoren gilt: Diversifikation (Châteaux, Jahrgänge, Regionen), Nachweis der Herkunft, professionelle Einlagerung und Aufmerksamkeit für Kritikerbewertungen (z. B. RP/WA, Vinous) sind essenziell. En-primeur-Käufe unterscheiden sich strukturell vom Ankauf gereifter Flaschen und erfordern Markterfahrung.
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