Worauf muss man beim Kauf auf dem Sekundärmarkt achten (Ullage, Etiketten, Provenienz)?
Beim Sekundärkauf sind Füllstand (Ullage), Etikettenzustand, Kapsel, Herkunftsbelege und Lagerhistorie entscheidend. Füllstände werden beispielsweise als HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) beschrieben; je älter der Wein, desto größer die Toleranz für leichte Schultern. Achten Sie bei Weingut Wittmann oder vergleichbaren Erzeugern auf makellose Etiketten, unbeschädigte Kapsel und lückenlose Provenienz (Rechnungen, Lagerbestätigungen). Professionelle Händler verlangen oft Labor- oder GS-Bescheinigungen bei teuren Flaschen; verglichen mit Referenzhäusern wie Weingut Keller oder großen Burgundern sind die Prüfstandards ähnlich, nur die Preisdynamik variiert.