Was bedeutet die Angabe „100 PP“ und wie relevant sind Parker‑Punkte für Marktwert und Sammlerentscheidungen?
„100 PP“ steht üblicherweise für 100 Parker‑Punkte, also die Höchstbewertung durch Robert Parker / The Wine Advocate. Solche Höchstbewertungen haben historisch starke Auswirkungen auf Preis und Nachfrage gezeigt. Für Sammler sind Parker‑Punkte ein wichtiges Signal, aber nicht das alleinige Kriterium: Verkostungsnotizen anderer Kritiker (z. B. James Suckling, Vinous) sowie objektive Faktoren wie Ullage, Herkunftsnachweis und Lagergeschichte sind ebenso entscheidend für Wertermittlung und Kaufentscheidung.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeutet die Bezeichnung „Da Capo“ auf einem Weinetikett und wie interpretiert man sie fachlich?
- •Wie überprüft man bei gereiften Flaschen den Füllstand (Ullage) und welche Kategorien sind akzeptabel?
- •Wie lässt sich ein kultivierter Jahrgangspreis auf dem Sekundärmarkt prüfen und mit Auktionen oder Händlern vergleichen?
- •Wie dekantiert man einen gealterten Rotwein richtig und worauf ist speziell bei älteren 2007er-Jahrgängen zu achten?
- •Wie beeinflusst das Jahr 2007 die Trinkreife und das Lagerpotenzial eines langlebigen Rotweins?
- •Welche Unterlagen und Echtheitsmerkmale sind beim Erwerb älterer Kultweine wichtig (z. B. OHK, OWC, Rechnungen)?
- •Welche Lagerbedingungen sind ideal für ältere Rotweine und wie beeinflussen sie Wert und Trinkreife?







