Wie entwickelt sich ein Dom Pérignon 1998 sensorisch im Glas?
Im Glas zeigt ein gereifter Dom Pérignon 1998 eine komplexe Palette: reife Zitrus- und Kernfrüchte, Honig, getrocknete Aprikose, geröstete Nuss- und Brotkrustennoten durch lange Hefelagerung sowie dezente Mineralität. Die Säure bleibt lebendig, die Mousse ist feinperlig. Mit Luft öffnen sich tertiäre Noten wie Pilz, Unterholz und kandierte Zitrusöl‑Aromen. Kritiker wie Vinous oder James Suckling loben ähnliche Jahrgänge oft wegen ihrer Tiefe und Länge.