Wie entwickelt sich ein Kékfrankos aus dem Jahr 2003 sensorisch?
Ein 2003er Kékfrankos hat heute typischerweise tertiäre Aromen: reife rote Früchte (Kirsche, Zwetschge) sind gegen würzige Noten, Leder, Waldboden und manchmal Tabak zurückgetreten. Die Säure bleibt oft frisch genug, die Tannine sind weicher und feiner geworden. Bei Qualitätsproduzenten wie Weingut Moric oder Gernot Heinrich zeigen ältere Flaschen häufig eine ausgeglichene, erdige Komplexität; bei weniger sorgsam gelagerten Exemplaren können oxidative Noten dominieren.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
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