Was bedeutet die Bezeichnung "Alte Reben" und welchen Einfluss hat sie auf Spätburgunder?
"Alte Reben" bezeichnet Rebstöcke mit erhöhtem Alter – die genaue Definition variiert regional, meist ab 25–35 Jahren. Ältere Reben liefern geringere Erträge, aber intensivere, konzentriertere Trauben mit dichterer Aromatik und stabilerer Säurestruktur. Bei Spätburgunder führt das zu mehr Tiefe, feinkörnigen Tanninen und größerer Langlebigkeit im Vergleich zu jungen Anlagen. Winzer wie Bernhard Huber nutzen solche Parzellen häufig für sortentypische, terroirbetonte Einzellagen- oder Spezialcuvées.

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